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Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

23. Oktober 2017 | 12:04 Uhr

Sperrbezirk ausgerufen : Neuer Fall von Geflügelpest

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Sperrbezirk und Beobachtungsgebiet um verendete Möwe festgelegt. Landkreis informiert im Internet.

Nach Feststellung der Geflügelpest vom Subtyp H5N8 bei einer Möwe auf der Schwaneninsel im Schweriner See hat der gemeinsame Fachdienst Veterinär- und Lebensmittelüberwachung des Landkreises Ludwigslust-Parchim und der Landeshauptstadt Schwerin eine Tierseuchenbehördliche Allgemeinverfügung über Schutzmaßnahmen erlassen. Um den Fundort des toten Vogels herum wurden ein Sperrbezirk mit einem Radius von drei Kilometern und ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von zehn Kilometern festgelegt.

Die Verfügung ist jetzt im Internetportal des Landkreises (www.kreis-lup.de, dann oben links „Karte Gefügelpest“ als Suchbegriff eingeben) zu finden. Darin sind sämtliche Schutzmaßnahmen sowie die geografische Lage des Sperrbezirks und des Beobachtungsgebietes detailliert beschrieben. Welche Ortschaften in einem Sperrbezirk oder einem Beobachtungsgebiet liegen, können Geflügelhalter auch mit Hilfe der interaktiven Landkarte auf der Internetseite des Landkreises (unter Punkt 3 zu finden) ermitteln, indem sie ihre Adresse in ein Suchfeld am oberen Rand der Karte eingeben.

Zuletzt war der für Wild- und Hausgeflügel hoch ansteckende Erreger H5N8 in der ersten Januarwoche bei einer Schneegans im Schweriner Zoo und bei einem Silberreiher auf der Insel Tannenwerder im Ostorfer See nachgewiesen worden. Die in diesem Zusammenhang ausgewiesenen Sperrgebiete und das Beobachtungsgebiet gelten unverändert und reichen bis in den Landkreis Ludwigslust-Parchim hinein. Im gesamten Landkreis und in der Landeshauptstadt gilt weiterhin die am 11. November 2016 angeordnete Aufstallungspflicht für Geflügel.

Insgesamt werden in unserem Landkreis mehr als drei Millionen Stück Geflügel gehalten, darunter Hühner, Puten, Gänse und Enten. In Schwerin sind es etwa 16.200.
 

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