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Warnung vor rechter Gewalt : „Neo-Faschismus nicht hinnehmen“

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Die Linke erinnerte mit einer Veranstaltung auf Lübzer Friedhof an das Ende des Zweiten Weltkrieges.

svz.de von
erstellt am 08.Mai.2014 | 22:00 Uhr

Gestern jährte sich das Ende des Zweiten Weltkrieges zum 69. Mal. Bereits seit 2002 lädt Die Linke an diesem „Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus“ zur Gedenkstätte für die Kämpfer gegen den Faschismus auf dem Friedhof ein, um mit den Besuchern an dieses Ereignis und die Opfer der Diktatur zu erinnern.

„Leider sind Krieg und Faschismus wieder an der Tagesordnung“, sagt Rainer Raeschke, Vorsitzender der Basisorganisation der Linken. „Aktuellstes Beispiel ist die Ukraine, wo ich sehr stark auf Dialogbereitschaft auf allen Seiten hoffe. Bedenklich ist, dass Krieg für viele schon wieder Normalität ist, er seinen umfassenden Schrecken verloren hat. Dabei sollte jedem klar sein, dass keiner mit dem Ergebnis endete, dass etwas besser wurde, sondern es war stets schlimmer als vorher.“

Dass es mit Neo-Faschismus etwa in Schwerin und Sachsen große Probleme gebe, dürfe man nicht einfach hinnehmen. Dies gelte ebenso beispielsweise für den Fakt, dass sich der Bundesrat zu einem Verbot der NPD durchringe, die Bundesregierung sich jedoch nicht bekenne.

 

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