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Erfahrungswissenschaft : Natürliche Kräfte wirken lassen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Beratung für ein starkes Umfeld: Weil Baubiologin Birgit Pfaff ihr Wissen erweitern wollte, ließ sie sich zusätzlich zur Geomantin ausbilden.

von
erstellt am 10.Aug.2017 | 19:00 Uhr

Birgit Pfaff hat sich in unserer Region bei vielen mittlerweile einen Namen als Baubiologin gemacht, die Wohnungen zum Beispiel auf unsichtbare und nicht direkt spürbare, aber gesundheitsschädliche Strahlung hin untersucht, die unter anderem von elektrischen Geräten ausgeht – früher (trotz des Einsatzes hochwertiger Messgeräte) in der Regel als blödsinnige Einbildung abgetan, zunehmend jedoch breiter anerkannt, weil auch die Schulmedizin die möglichen Folgen bis zu Krebs nicht mehr ausschließt.

In ihrer Berufspraxis als Baubiologin sei Birgit Pfaff oft nach der natürlichen Energie gefragt worden, die an einem Ort herrscht, habe diesbezüglich jedoch passen müssen. „Zwar hat mir dieses Thema schon früher in den Fingern gejuckt, ich hatte mich mit den Grundsätzen beschäftigt, aber keine fundierte Ausbildung zur Geomantin“, sagt sie. Diese erfolgt schließlich mit Diplom über zweieinhalb Jahre berufsbegleitend in Bayern. Ein wichtiges Thema, das auch alles andere als abgehoben ist, war dabei zum Beispiel die Proportionslehre. Sie spielt unter anderem in der uns alle umgebenden, täglich auf uns wirkenden Architektur eine wichtige Rolle – lieber spielte, denn Birgit Pfaff bestätigt, dass unsere Vorfahren deutlich besser damit umzugehen wussten. „Ich bin auch jetzt kein Architekt, könnte aber hinsichtlich der Gestaltung beraten“, so die Kreienerin. „Gerade Architektur soll möglichst viel Lebenskraft geben, harmonisch wirken. Im Mittelpunkt muss stehen, dass sich die Bewohner eines Gebäudes wohl fühlen.“

Während Greenpeace Tiere rette, setzten sich Geomanten auch für die Erhaltung in Vergessenheit geratener Heiligtümer und Naturdenkmäler ein, an denen viele achtlos vorbeigingen. „Direkt passiert vermeintlich nichts, aber die Wirkung ist da, wenn man sich mit ein bisschen Zeit darauf einlässt“, sagt Birgit Pfaff. „In einer alten Kirche etwa spürt man schnell eine besondere Atmosphäre. Dies gilt auch für bestimmte Plätze – den Steinkreis in Bützow zum Beispiel – an denen man sich gut beruhigen kann.“ Unsere Vorfahren hätten ein besonders gutes Gespür dafür gehabt, wo und wie man solche Plätze einrichtet.

Im privaten Bereich geht es vor allem darum, wie eine Wohnung am besten eingerichtet werden sollte. Nicht auf die Art des Mobiliars bezogen, sondern die Standorte. So sei es zum Beispiel schlecht, an einem Schreibtisch sitzend die Zimmertür im Nacken zu haben: „Dann sehe ich nicht, was an der Tür passiert. Ich habe den Raum nicht im Blick. Zuhause sollte ich der Chef meines Lebens sei, aber wie beschrieben würde sich kein Chef das Büro einrichten. Sich mit dem Rücken an eine Wand zu setzen ist natürlich und bedeutet Stärkung, weil ich sehe, was auf mich zukommt.“ Die Wand sei mit dem bekannten Brett gleichzusetzen, wenn sie sich am Schreibtisch vorm Kopf befinde. Bei einer derarigen Raumgestaltung sei es auch kein Wunder, wenn Kinder etwa so keine Hausaufgaben machen wollten und sich lieber auf den Fußboden legen. Ebenso dürfe man nicht als „Spinnerei“ betrachten, dass sich der Geist in höheren Räumen besser entfalten könne. „In sehr niedrigen kann ein Mensch zwar existieren, aber nicht gut denken“, sagt die Geomantin. Die heutige Norm von 2,50 Meter sei das „absolute Minimum“. Schon die Ägypter hätten vor mehreren tausend Jahren gewusst, dass ein Energiefeld den sichtbaren Körper umgibt, das auch mit in einen Raum wolle.

Leider werde das Thema Geomantie mit allen beschriebenen Aspekten in der hiesigen Bevölkerung bisher noch nicht angenommen: „Einen Grund dafür sehe ich darin, dass es eine Erfahrungs- und keine Schulwissenschaft ist.“ An letztere glaube beispielsweise im sehr viele betreffenden medizinischen Bereich noch immer die Mehrheit. Weil der Begriff esoterisch heute oft missverstanden und sogar falsch engesetzt werde, wollten Geomantiker damit ebenso wenig wie mit Feng-Shui auf eine Ebene gesetzt werden. Fest steht: Ein unverbindliches Vorgespräch zum Kennenlernen ist kostenlos.

Weil sich daraus viel Lebenskraft schöpfen lasse, hält es Birgit Pfaff für wichtig, dass das Thema Geomantie möglichst schnell auf breiter Ebene publik werde: „Meine Aufgabe sehe ich auch darin, dass Menschen erst einmal in der Lage sind, ihr Missempfinden in Worte zu fassen. Die meisten können es nicht.“

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