Neuer Vorsitz in Plau : Nach zehn Jahren Vorsitz ist Schluss

Harald Kleinert wurde einstimmig zum neuen Vorsitzenden des Fördervereins gewählt.  Fotos: Wolfram Hennies
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Harald Kleinert wurde einstimmig zum neuen Vorsitzenden des Fördervereins gewählt. Fotos: Wolfram Hennies

Harald Kleinert übernimmt den Staffelstab von Dr. Axel Tohtz beim Förderverein St. Marienkirche Plau am See

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29. Januar 2018, 05:00 Uhr

Dr. Axel Tohtz macht Schluss – mit dem Vereinsvorsitz des Fördervereins der St. Marienkirche. Neben ihm geben auch drei weitere Vorstandsmitglieder aus Altersgründen ihren Posten ab. Zum neuen Vorsitzenden des Fördervereins wählten die zahlreichen Mitglieder am Sonnabend einstimmig Harald Kleinert. Gerhard Graupner bleibt Stellvertreter und Rüdiger Hoppenhöft Schatzmeister. Der neue Vorstand wird nun auch mit drei neuen Beisitzern verstärkt. Das als Informationen vorab. Ansonsten verlief die Mitgliederversammlung des Fördervereins der St. Marienkirche Plau am See wie gewohnt. Das Resümee des vergangenen Jahres zog Stellvertreter Gerhard Graupner.

Im vorigen Jahr sind nur kleinere Baumaßnahmen durchgeführt worden, da das Geld für die Sanierung des Kirchenschiffes noch nicht ausreicht. Auch der Stützpfeiler an der Süd-Ostwand muss noch fertiggestellt werden. Die Restaurierung des Altarbildes soll bis zur Fertigstellung des ganzen Kirchenschiffes – rund 176 500 Euro sind veranschlagt – zurückgestellt werden. Eine Empfehlung des Kirchgemeinderates, da bei den Restaurierungsarbeiten im Kirchenschiff das restaurierte Altarbild durch Staubeinwirkungen beschädigt werden kann. Der Fußboden im Chorraum musste angehoben und neu verlegt werden.

In diesem Jahr wird es mit Baumaßnahmen weitergehen: Begonnen wird im Kirchenschiff, in dem auf beiden Seiten ober- und unterhalb der Emporen die Wand- und Gewölbeoberflächen zu sanieren und restaurieren sind. Viele Schäden müssen beseitigt werden, wie weiche, abblätternde und pulverisierte Mauersteine vor allem an den Gewölberippen an den Wänden und Pfeilern, weicher, sandender und hohlliegender Mörtel, abblätternde und pulverisierende Farbschichten und Salzausblühungen, die zu Verlusten an Putzmörtel und Mauersteinoberflächen geführt haben, sowie Risse im Mauerwerk aufgrund von Bewegungen im Baukörper.

Mehr zur Mitgliederversammlung lesen Sie in der Print-Ausgabe und im e-Paper.

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