Fliegerspektakel in Plau : Modellflugzeuge zogen ihre Kreise am See

Der Salzwedeler Clubleiter Thomas Zipperle präsentierte einen Hochdecker, der 1,60 Meter  Spannweite aufweist. Fotos: Wolfram Hennies
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Der Salzwedeler Clubleiter Thomas Zipperle präsentierte einen Hochdecker, der 1,60 Meter Spannweite aufweist. Fotos: Wolfram Hennies

Das Treffen des Modellflugclubs Salzwedel fand auch in diesem Jahr im Plauer Campingpark "Zuruf" an der Seeluster Bucht statt. Die 84 Teilnehmer aus ganz Deutschland ließen ihre Miniaturflieger am Strand fliegen.

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09. Mai 2013, 07:13 Uhr

PLAU AM SEE | Seit Jahren kommen am Plauer See Wasserflugmodellenthusiasten zusammen. Und so fand das diesjährige 22. Treffen des Modellflugclubs Salzwedel auch dieser Tage im Plauer Campingpark "Zuruf" an der Seeluster Bucht statt. Es kamen 84 Teilnehmer aus ganz Deutschland. "Es ist für unseren Club, den es seit 1990 gibt, Tradition geworden, nach Plau am See zu kommen. Wir präsentieren im wohl größten Wasserflugmeeting des Nordens unsere Wasserflugzeuge. Die große Resonanz in diesem Jahr überraschte uns aber doch", so der Salzwedeler Clubleiter Thomas Zipperle.

Der Campingplatz füllte sich Jahr für Jahr mehr, so dass die Clubmitglieder inzwischen bald den halben Platz benötigen. Dank der Toleranz der Behörden und Pächter des Campingplatzes ist es jedoch erlaubt worden, am Strand zu fliegen. Die Synthese von Outdoor, Campingfeeling, Natur und nicht zuletzt der Spaß beim Wasserfliegen ließ diese Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder zu einem einmaligen Erlebnis für Piloten und Zuschauer werden.

Thomas Zipperle erzählt, dass die meisten Modelle heutzutage mit umweltfreundlichen Elektroantrieben fliegen. Leichte Lithium-Polymer-Akkumulatoren dienen dabei als Kraftquelle. Neben den industriell aus geschäumten Werkstoffen gefertigten Flugmodellen gibt es auch Eigenkonstruktionen, deren Oberflächen mit sehr dünnen Kunststofffolien bespannt sind.

Besonders anspruchsvoll sind die Nachbauten echter Flugzeuge. Zur Fernlenkung der Modelle dienen mehrkanalige Funksteuerungen. Zipperle besitzt drei Flugboote, die er aus Bausätzen zusammenbaute. Die leichtesten wiegen 2,5 Kilogramm, die schwersten bis zu 6,5 Kilogramm. Erlaubt sind in der Sportart jedoch auch Modelle bis 25 Kilogramm.

Zipperle präsentierte einen Hochdecker, der 1,60 Meter Spannweite aufweist. Dieser fliegt elektrisch und wird ferngesteuert. Etwa 20 Minuten Flugzeit sind möglich, dann muss der Akku wieder aufgeladen werden. Rund 300 Euro Investition für das Material sind nötig. Zum Zusammenbauen empfiehlt Zipperle aber, die Hilfe eines erfahrenen Modellbesitzers in Anspruch zu nehmen.

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