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Ritterspiele Plau am See : Mittelalter mit ’nem Schuss Fantasy

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Plau am See tauchte am Wochenende tief in Geschichte ein. 3. Ritterspiele lockten noch mehr Familien an die Burg als in beiden Vorjahren

von
erstellt am 25.Jul.2016 | 12:00 Uhr

Mittelalter zieht, da kann der Planet noch so brennen! Die Erfahrung durften am Wochenende erneut Ulrike und Olaf Schulz machen. Mehr als 450 Akteure hatten sie zu ihren mittlerweile dritten mittelalterlichen Ritterspielen an die Plauer Burg geholt. Und noch mehr Gäste und Familien als in den ersten zwei Jahren kamen, um sie zu sehen und bei ihren Shows und Angeboten für ein paar Stunden in eine Illusion von Mittelalter abzutauchen. Auch das freute die Veranstalter, die ihren Fokus in Plau ganz klar auf Familie legen.

Wäre das Gelände nicht so weitläufig und manche Kurzen nicht doch ein wenig zu jung, man hätte sie laufen lassen und irgendwann wieder einsammeln können. Denn: Europas Mini-Riesenrad war da, Bogenschießen gab’s, Filzen, eine Schmiede, Holzdruck, Bogenbauen, Töpfern, Salzsieden, Federgeistchen und Blütenfee auf Stelzen, die nach mutigen Kindern suchten, um sie beim Schlüpfen eines Drachenbabys an ihrer Bühne zu versammeln… kleine und große Besucher fanden dies und noch mehr. Wenn sie sich bei schlappen 30 Grad die zahlreichen Stände im Burghof und im Burggraben erliefen.

Anstrengung pur. Aber lohnend. Und immerhin ließen sich die mittelalterlichen Köstlichkeiten, Badehaus, Tavernenspiel, Bühnenshow, Ritterspiele, Pestilenzia, Bene Vobis und Fortuna Musika… gemütlich im Sitzen genießen. Was rief doch „Lochfrass der Scheinheilige“ (Frontmann der Band Pestilenzia) den Gästen zu, nachdem er am Samstag mit den Seinen den ersten Bühnenact „gerockt“ hatte: „Sauft, fresst und shopt, und nachher sehen wir uns hier wieder“.

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