Karneval : „Mit Petticoat und Cadillac“

Schautanz der Funkengarde.
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Schautanz der Funkengarde.

65. Lübzer Narrenzeit: Karnevalclub ’54 e. V. feierte vergangenen Freitag mit Showprogramm den Beginn der fünften Jahreszeit.

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20. November 2017, 06:00 Uhr

Seit dem vergangenen Freitag steht es fest - das Motto der neuen närrischen Kampagne des Lübzer Karnevalclubs ´54: „Mit Petticoat und Cadillac machen wir die 65. Saison perfekt“. Ausgedacht hat es sich der Vize-Präsident des Elferrats, Matthias Grube. „Ich werde mich am Film Dirty Dancing orientieren“, antwortete ein Gast, als ihn René Anders danach fragte, welches Kostüm er im Lübzer Karneval zu tragen gedenke.

Der Hofmarschall führte in der Sporthalle mit losem Mundwerk und dem Schlachtruf „Lübz-Ahoi, ahoi, ahoi“ durch ein Programm, bei dem sich alle Akteure des LKC präsentierten. Gestartet war der Auftakt mit dem Einmarsch des Elferrats. Danach wurde deutlich, dass die Lübzer Karnevalisten quer durch alle Generationen aus dem Vollen schöpfen können. Die Kleine Garde bot einen Tanz dar, den Andrea Meyer und Katharine Schlappmann mit dem Nachwuchs einstudiert hatten, bei dem die Jüngsten gerade einmal drei Jahre zählen. Wenig später erstürmte der Nachwuchs als muntere Hundemeute die Narrhalle.

Mit ihrem artistischen Auftritt demonstrierte Tanzmariechen Lucy Meyer eindrucksvoll, warum sie Landesmeisterin geworden war und den Jugendkunstpreis gewonnen hatte. Etwas Wehmut kam beim Auftritt des Tanzpaares Leonie Drews und Jessy Vogel auf, legen sie doch eine zweijährige Pause ein. Das Duo versprach jedoch, als Mitglied der Großen Garde zurückzukehren. Im Februar wird der LKC ein neues Tanzpaar vorstellen. Den nachfolgenden Marsch der Funkengarde hatten Madeleine Strohschein und Nicol Jasdz einstudiert. Der Jung-Elferrat kam in Tierkostümen auf die Bühne. Für ihren Auftritt waren die Trainerinnen Rebecca Krüger und Ulrike Karg verantwortlich.

Die Große Garde entführte ihr Publikum in die schwelgerisch ausgestattete Welt von Tausendundeiner Nacht. Für diese Inszenierung von Rebecca Krüger gab es viel Beifall. Die Trainerin feierte zudem ihren 30. Geburtstag. Das prächtige Schlussbild vereinigte nach 90 Minuten einen LKC-Hofstaat, für den hinter den Kulissen viele Helfer wirkten. Am Sonnabend stand ein Kostümball auf dem Programm.

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