Touristenparkplatz Plau am See : Mit Parkplatz auf der Zielgeraden

Der Großteil des Pflasters ist bereits eingebaut. Es variiert in den Farben, was die Orientierung erleichtert.
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Der Großteil des Pflasters ist bereits eingebaut. Es variiert in den Farben, was die Orientierung erleichtert.

Wetterkapriolen und schwieriger Baugrund führten zu Terminverzug beim Bau des touristischen Parkplatzes. Fertigstellung für zweite Oktoberhälfte geplant

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26. September 2017, 21:00 Uhr

Wäre alles nach Plan gelaufen, könnte, nein sollte Plaus neuer touristischer Parkplatz an der B  103 längst fertig und auch freigegeben sein. Der Sommer, schlimmer noch der Baugrund, machten dem Zeitplan jedoch einen dicken Strich durch die Rechnung. „Laut Bodengutachten waren wir davon ausgegangen, dass von der Fläche maximal 30 bis 60 Zentimeter Mutterboden abgetragen werden müssen“, erklärt Plaus Bauamtsleiter Arno Kühnel den Terminverzug. „Tatsächlich mussten teilweise 90 Zentimeter, an der tiefsten Stelle sogar drei Meter raus.“ Das habe Zeit gekostet, war aber zwingend notwendig, um den Platz zu gründen. Wirklich überraschend seien die Bodenverhältnisse jedoch nicht gewesen. Immerhin reichte früher mal der Plauer See bis hier“, weiß Kühnel.

Inzwischen sind die schwierigen Baugrundverhältnisse kein Thema mehr. Auch die Starkregenfälle im Juni und Juli, die mehrfach zu Unterbrechungen auf der Baustelle geführt hatten, sind abgehakt. Gegenwärtig laufen die Arbeiten auf Hochtouren. Pflaster und Borde, die die noch vor Monaten brache bzw. mit verwilderten Gärten bestandene Fläche zum Parkraum ordnet, sind fast komplett verlegt. In Teilen sind auch die integrierten Gehwege schon fertig. „Mit der Komplettfertigstellung des Platzes einschließlich der Bepflanzung der Nebenanlagen rechnen wir in der zweiten Oktoberhälfte“, sagt Kühnel. Und fertig bedeutet, dass es hier dann 130 Pkw-Stellplätze geben wird, zwei für Busse, sechs für Caravans bzw. Pkw mit Anhänger. Zehn Behinderten- und Mutter/Kindparkplätze werden integriert und auch zwei für E-Autos mit Ladesäule.

Die Stadt, die parallel seit Monaten die Sanierung des Burghauses vorantreibt (das künftig dann Haus des Gastes sein wird) und das komplette Ensemble bis zum Frühjahr 2019 fertig haben möchte, verspricht sich einiges von dem neuen Parkplatz in Zentrumsnähe. Einerseits soll der gerade in den hochfrequentierten Sommermonaten die Innenstadt vom Pkw-Verkehr entlasten. Andererseits könnte der Standort nicht besser gewählt sein: Von hier aus wird es einen direkten Zugang zur Burg geben. Und von der ist es dann nur noch einen Katzensprung in die Innenstadt beziehungsweise zur Metow.

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