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besondere geburtstage : Mit Likörchen auf den 102. angestoßen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Gleich drei Geburtstagskinder haben im Goldberger Stephanushaus ihren Ehrentag gefeiert. Zahlreiche Gäste beglückwünschten die Drei.

svz.de von
erstellt am 08.Jan.2014 | 09:00 Uhr

Ein besonders schönes Fest wurde am Montag im Goldberger Stephanushaus gefeiert. Die drei Zahlen haben schon mal Bedeutung, denn an diesem Tag gab es drei Geburtstage zu feiern. Renate Schweder wurde 75 Jahre alt, Hedwig Bischof 102 und Gerd Koynowski 82. Alle drei wurden mit einem Ständchen der Mitarbeiter des Hauses beglückwünscht.

Renate Schweder ist gebürtige Goldbergerin, und fühlt seit jeher wohl in ihrer Heimatstadt an der Mildenitz. Gerd Koynowski kam durch die Flucht aus Osterode (Ostpreußen) nach Mecklenburg. Einige Jahre lebte er mit der Familie in Woosten, später zog er nach Goldberg. Auch er fühlt sich hier im Goldberger Stephanushaus wohl. Hedwig Bischof feierte jetzt ihren 102. Geburtstag, sie ist immer noch fit, mag morgens gern zwei Teller voll Milchsuppe essen und ab und zu ein Likörchen kann auch nicht schaden, andere Medizin braucht sie nicht!

Seit 1984 lebt Hedwig Bischof nun schon im Goldberger Altenheim, anfangs in dem am Müllerweg, später dann im neuen Stephanunshaus. Sie kam nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem Sudetenland nach Mecklenburg, nach Lübz. Sie hatte noch zwei Schwestern. Oft mussten sie Hunger erleiden, führten ein Leben in Entbehrung, erzählt die alte Dame. Ihr Leben war von harter Arbeit geprägt – Gaststätten, Brauerei, Fabriken... Ihren Lebensabend aber genießt sie jetzt im Stephanushaus genießt. Es gibt viele schöne Veranstaltungen und vor allem sind die Schwestern alle sehr nett und hilfsbereit. Sie lässt sich gern frisieren und mag es sehr gern, wenn die Fingernägel etwas Lack und Farbe bekommen. An diesem 102. Geburtstag galt ihr natürlich die ganze Aufmerksamkeit. Franz Wessig, Stadtvertreter, überbrachte Glückwünsche vom Ministerpräsidenten, vom Landkreis und auch von der Stadt Goldberg. Da war die Freude besonders groß.

In kleiner Runde wurde schon vormittags bei Kaffee und Kuchen gefeiert – natürlich auch mit einem kleinen Likörchen.




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