Lübzer Schule Am Neuen Teich : Mit Kunstwerken doch noch gesiegt

Die siegreichen Achtklässler der Schule Am Neuen Teich mit ihren Urkunden, hinten links Schulleiter Steffen Petzak
Die siegreichen Achtklässler der Schule Am Neuen Teich mit ihren Urkunden, hinten links Schulleiter Steffen Petzak

Neun Achtklässler der Lübzer Schule Am Neuen Teich bei europäischem Mal- und Kreativwettbewerb erfolgreich.

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24. Mai 2017, 12:00 Uhr

Große Freude in der Schule Am Neuen Teich: Nach gespanntem Warten steht fest, dass neun Mädchen und Jungen der Klasse 8a zu den Gewinnern beim 64. europäischen Mal- und Kreativwettbewerb gehören. Er stand unter dem Motto „In Vielfalt geeint – Europa zwischen Tradition und Moderne“. Von den 3582 Schülern, die sich in ganz Mecklenburg-Vorpommern beteiligten, wählten Lehrer von 50 Schulen 942 Arbeiten aus und versandten sie an die Landesjury. Letztlich gab es für insgesamt 216 Preise und eine persönliche, von der Bildungsministerin unterschriebene Urkunde.

Die Lübzer Klasse beteiligte sich mit Collagen. In der 8a gibt Schulleiter Steffen Petzak Kunstunterricht, so dass er mit dem Thema von Anfang bis Ende vertraut ist. Auch ihm ist die Freude anzumerken: „Wir haben gar nicht mehr damit gerechnet! Die Entscheidung war eigentlich schon für April angekündigt.“ Das Interesse der Schüler ließ sich auch daran ablesen, dass sie Petzak immer wieder fragten, ob schon eine Nachricht gekommen sei. Als er immer wieder verneinen musste, telefonierte er letztlich sogar selbst, um eventuell etwas über eine Entscheidung zu erfahren. Große Freude gab es dann, als das Paket mit Urkunden und kleinen Präsenten kam.

Teilnehmen konnten Schüler von der ersten bis zur 13. Klasse. Es gab dem Alter entsprechende Aufgaben in verschiedenen Ebenen. Die Lübzer entschieden sich dazu, Inhalte des auf dem 1907 entstandenen, als Kopie an jeden verteilten Bildes „Das bunte Leben“ von Wassily Kandins-ky in die heutige Zeit zu übertragen. Weil auf ihm sehr viele Menschen zu sehen sind, die jedoch nur sehr schwer zu zeichnen sind, fiel die Entscheidung, Collagen anzufertigen. „Aus verschiedenen neuen Zeitschriften und Zeitungen ausgeschnittene Texte und Bilder wurden zu einem neuen Bild zusammengefügt“, erläutert Petzak. „Dies war auch deshalb anspruchsvoll, weil man erst einmal das richtige Material finden musste.“ Ein Bild, das im Original Leben von 1907 zeigt, wurde so umgearbeitet, dass es unter anderem ein Fußballstadion, eine Goa-Party, eine Diskothek, einen Bahnhof und – sehr lokal bezogen – auch den Martini-Markt zeigte. Petzak empfindet den Wettbewerb schon deshalb als besondere Herausforderung, weil seine Schüler zusammen mit denen aus Regionalen Schulen und Gymnasien geführt wurden.

Das Projekt begann bereits im November 2016, Ende Dezember hatte der Schulleiter die ausgewählten Arbeiten abgeschickt.

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