Lockruf per Smartphone : Mit „Geotagging“ Ganzlin erleben

Ganzlin soll im Netz präsenter werden: Mittels Geotagging sollen Touristen Orte überhaupt und ganz einfach finden.
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Ganzlin soll im Netz präsenter werden: Mittels Geotagging sollen Touristen Orte überhaupt und ganz einfach finden.

Gemeinde will mit gezielten Fotos und Infos im Internet verstärkt Touristen an markante Orte und Einrichtungen locken

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06. April 2017, 21:00 Uhr

Ganzlin will sich neu erfinden: Im Kulturausschuss der Großgemeinde wurde deshalb jetzt nach Wegen gesucht, die Gemeinde besser darstellen zu können und damit auch präsenter zu machen. Das Ergebnis überrascht durchaus nicht. Die Ganzliner sind nämlich zu dem Schluss gekommen, zunächst einmal den Istzustand darzustellen. „Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung ist hier die Nutzung des Internets das Maß aller Dinge“, so Bürgermeister Jens Tiemer gegenüber SVZ. „Aus diesem Grund möchten wir gerne markante Punkte unserer Gemeinde mit ihren zahlreichen Ortsteilen mit sogenannten Geo-Tags versehen.“ Hierbei wird ein Ort (Geo) mit weiteren Informationen versehen (geTagt). „Vielen ist diese Funktion aus den Navigationsgeräten bekannt. Man kann beispielsweise ein Kino, ein Museum, eine FastFood-Kette als Ziel eingeben und wird dann automatisch dorthin geführt. Dabei ist dann der jeweilige Zielort mit dem entsprechenden GeoTag versehen worden“, so Tiemer.

Dasselbe haben die Ganzliner nun auch für ihren Ort vor. Große Teile der von der Eiszeit geprägten Landschaft in der Gemarkung sind bewaldet. Natur pur, was ohnehin ein Anziehungspunkt für Touristen ist. Auf fast 88 Quadratkilometer Fläche hat die Großgemeinde aber auch diverse geschichtsträchtige wie auch einzigartige Anlaufpunkte zu bieten. Und da ist nicht allein Mecklenburgs größter Kräutergarten in Wangelin gemeint oder das erste Lehmmuseum Europas und einzige in Deutschland, das im Ganzliner Ortsteil Gnevsdorf steht. Wer kennt beispielsweise den Wangeliner Aussichtspunkt, die Lönseiche in Dresenower Mühle oder den Teich an der ehemaligen Pumpenstation in Wendisch Priborn? „Viele kennen einige der interessanten Punkt, nur ganz wenige kennen alle“, ist Tiemer überzeugt. „Wir möchten daher die interessanten Punkte der Gemeinde feststellen, mit GeoTags, Fotos und weiteren Informationen versehen und in die Karten der Internetdienstleister aufnehmen.“ Relativ kurzfristig wären diese Informationen dann für alle zugänglich die beispielsweise mit einem Smartphone in der Gegend unterwegs sind. Die Ganzliner sind überzeugt, dass dies sowohl für Touristen als auch alle Einwohner interessant und eine gute Basis für weitere Informationen über die Gemeinde wäre.

Um die Idee umzusetzen, sucht die Gemeinde nun Interessierte, die in einer Arbeitsgruppe mithelfen möchten. Wer sich angesprochen fühlt, kann sich bis spätestens 25. April an das Gemeindebüro unter 038737/20201 oder per Mail Info@Ganzlin.de direkt an Bürgermeister Jens Tiemer wenden.



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