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Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

18. Dezember 2017 | 04:18 Uhr

20 SVZ-Fragen : Mit dem Motorrad einmal um die Welt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Das ist der große Traum von Marco Storm. Die Tour durch Kambodscha war erst der Anfang, wie der Plauer Koch in unserem Interview zum Wochenende verrät

von
erstellt am 20.Feb.2015 | 22:00 Uhr

Die Natur, die Seen und vor allem die Familie – das bedeutet für Marco Storm Heimat. Hier in Plau am See ist er zu Hause, hier hat er seinen Platz gefunden. Als 18-Jähriger ist der gelernte Koch in die Großstadt gezogen, Berlin war der Ort, an dem er eigentlich immer bleiben wollte. Doch nach der Wende kam alles anders als geplant. „Dann haben meine Familie und ich uns hier in Plau unser Familienunternehmen aufgebaut“, erzählt Marco Storm. Gemeinsam eröffneten sie 1991 das Restaurant „Kiek In“, zwei Jahre später kam das Hotel „Marianne“ hinzu. Seit 2010 leitet der Plauer das Unternehmen im Alleingang. Als Plauer Koch nimmt Marco Storm nun zum achten Mal an der Veranstaltungsreihe „Plau kocht“ teil. Sieben Köche zaubern hier an sieben Abenden in sieben Restaurants ein Sieben-Gänge-Menü für die Gäste.

Was Marco Storm sonst alles erlebt, wenn er nicht am Küchenherd seines Restaurants steht, verrät der Plauer unserer Volontärin Nadja Hoffmann in den 20 Fragen zum Wochenende.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in der Region?
Hier in Plau am See. Hier bin ich angekommen, hier ist meine Heimat.
Wären Sie Bürgermeister, was würden Sie sofort ändern?
Das größte Problem, gerade aus Hotelier-Sicht, sind die Radwege in der Region. Wir brauchen vernünftige Wege für unsere Gäste. Und auch eine vernünftige Internetanbindung. Das sind einfach Grundbedürfnisse der Menschen.
Was wollten Sie als Kind mal werden ?
Ich hatte eigentlich noch keinen Plan, bis ich die Bewerbungen zum Koch geschrieben habe.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Mit Ferienarbeit in der Landwirtschaft. In der ersten Hälfte habe ich immer gearbeitet. Ich habe bei der Strohernte geholfen oder Kartoffeln sortieren.
Und wofür haben Sie es ausgegeben?
Mit diesem Geld konnte ich viel reisen. Ich bin in den Ferien zum Beispiel nach Ungarn gefahren.
Was würden Sie gerne können?
Ein Instrument spielen. Klavier fasziniert mich sehr, das würde ich gerne können. Aber das bekomme ich nicht koordiniert. Bei meinen Nichten sieht das immer so einfach aus, ich bekomme es wenn nur mit einer Hand hin.
Was stört Sie an anderen?
Unehrlichkeit. Wenn Menschen einfach nicht sagen, was sie denken und man bekommt es im Nachhinein raus.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Wir lachen sehr viel in der Familie und mit den Kindern. Ich bin auch ein kleiner Tollpatsch, es ist eigentlich immer irgendetwas.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Ich bin 14 Tage lang mit dem Motorrad durch Kambodscha gefahren. Mit fünf Mann haben wir eine Tour gemacht und alle haben gemeint, wir sind verrückt. Aber wir sind alle heil wieder angekommen.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Sportlich gesehen Michael Schuhmacher. Was er in seiner Karriere alles geleistet hat, beeindruckt mich. Ich habe von ihm jedes Rennen gesehen.
Welches Buch lesen Sie gerade?
„Kellerkind“ von Nicole Neubauer. Das ist ein Kriminalroman, der in München spielt.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Die Champions-League. Das ist Pflicht.
Wo trifft man Sie eher – auf dem Fußballplatz oder bei einer Sportübertragung vor dem Fernseher?
Früher war es der Fußballplatz, heute dann mehr vor dem Fernseher bei einer Sportübertragung. Meine Karriere als Fußballspieler ist vorbei. Ich habe früher in Plau in der Kreisliga gespielt.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Da ich ein begeistertet Fußballfan bin, würde ich gern Pep Guardiola treffen. Schon als kleiner Bubi war ich Bayern München Fan.
Wenn Sie nicht selbst kochen: Was kommt dann bei auf den Tisch?
Wenn ich mal nicht selbst koche, dann kommen kleine Sachen und kalte Speisen auf den Tisch. So wie Antipasti. Mit einem belegten Brot kann man mir die größte Freude machen.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönsten Erinnerungen?
Guns N’Roses - November Rain. Als wir geheiratet haben, ist meine Frau zu diesem Lied die Treppe herunter gekommen und ich habe sie das erste Mal in ihrem Kleid gesehen. Da ging es los und ich hatte das erste Mal Tränen in den Augen.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne, und von wem haben Sie es bekommen?
Das größte Geschenk ist nichts, was man in den Händen halten kann. Es sind meine Ehefrau, meine Kinder und, dass wir alle gesund sind und uns unsere Träume erfüllen können. Wir machen uns eigentlich keine Geschenke, wenn wir etwas brauchen, schaffen wir es uns gemeinsam an.
Welchen Traum möchten Sie sich erfüllen?
Eine Weltreise mit dem Motorrad. Den Anfang habe ich ja schon vor einigen Wochen mit der Tour durch Kambodscha gemacht.
Was würden Sie als Rentner machen?
Eigentlich auch viel reisen. Mit meiner Frau zusammen die Welt kennenlernen.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen?
Meinem Koch-Kollegen Sebastian Rauer vom Strandhotel Seelust.

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