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Zeugnisübergabe in Lübz : Mit Berufsreife ins Leben entlassen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Für 21 Schüler der Lübzer Förderschule gab es gestern Grund zu Feiern. Jahrgangsbeste erreicht einen Notendurchschnitt von 1,6

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erstellt am 21.Jul.2017 | 12:00 Uhr

Goodbye, Adios, Au revoir – Auf Wiedersehen sagt Steffen Petzak und alle Lehrer der Schule Am Neuen Teich mit dem Förderschwerpunkt Lernen. Gestern mussten sie Abschied nehmen und zwar von ihren Schülern aus der 10. Klasse. Für Steffen Petzak ist es ein ganz besonderer Tag, schließlich konnte er in diesem Schuljahr 2016/17 gleich 21 Schülern – aufgeteilt auf zwei Klassen – das Zeugnis und somit die Berufsreife überreichen. „Ein wichtiger Lebensabschnitt geht für euch heute zu Ende“, erzählt der Schulleiter vor großem Publikum. Eltern, Geschwister, Freunde, Großeltern nehmen teil, freuen sich gemeinsam mit den Absolventen.

Nicht nur rührende und lobende Worte gibt es an diesem Tag, sondern auch solche, die zu Tränen rühren. „Ein Dankeschön reicht gar nicht aus, um Frau Tesch, unserer Schulsozialarbeiterin, unserem Kummerkasten, zu danken. Deshalb danke, danke, danke...“ sagt Franziska Döbeling stellvertretend für alle Zehntklässler, die jetzt die Förderschule verlassen müssen. Auch Sylvia Homuth, Klassenleiterin der 10 BR2 verdrückt ein – vielleicht auch zwei – Tränchen an diesem Tag. Schließlich gibt sie ihre Klasse jetzt ab in die Freiheit. Doch mit der Freiheit wächst auch die Verantwortung, vor allem wenn einige bald 18 Jahre alt werden. Auch das gibt Schulleiter Steffen Petzak mit auf den Weg. Aber vor allem eines: „Wir sind natürlich nicht aus der Welt. Kommt uns besuchen, wenn euch danach ist.“

Dass das Lernen auch nach der Schule nicht aufhört, darauf weist Wolfgang Schmülling als stellvertretender Landrat hin. „Ihr habt jetzt euer Fundament für das weitere Leben gelegt.“ Nicht nur darauf, dass 21 Schüler ihre Berufsreife in diesem Schuljahr geschafft, ist Steffen Petzak Stolz, sondern auch auf andere Zahlen: „70 Prozent vor euch haben bereits eine Lehrstelle. Dachdecker, Soldat, Zimmermann... Es geht weiter.“

Einige Schüler – insgesamt sind es sechs – stellt der Schulleiter nochmals besonders vor. Es sind die Klassenbesten: Aus der 10 BR1 schaffte Marius Schröder die Berufsreife mit einem Notendurchschnitt von 1,8; Franziska Döbeling aus der 10 BR2 erreichte einen Durchschnitt von 1,6. Dafür gab es tosenden Applaus.

 

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