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Arbeitsmarkt lübz : Milder Winter sorgt für ruhigen Arbeitsmarkt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Arbeitslosenzahlen zum Ende des Jahres relativ gleichbleibend. Zeitarbeit ist rückläufig. Eine Ausbildung in Pflegeberufe zahlt sich aus.

Die Arbeitslosigkeit im Bereich der Geschäftsstelle Lübz ist von November auf Dezember um 70 auf 444 Personen gestiegen (Rechtskreis SGB III). Das waren fünf  Arbeitslose mehr zum Vorjahresmonat. Es meldeten sich 160 Personen (neu oder erneut) arbeitslos,  einer  weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 76 Personen ihre Arbeitslosigkeit (-19). Seit Beginn des Jahres gab es 1515 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von 82 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, dem stehen 1393 Abmeldungen von Arbeitslosen gegenüber (-121). Insgesamt liegt die Arbeitslosenquote bei 12,8 Prozent.

Im Lübzer Raum hat sich im Vergleich zum November 2013 auf dem Arbeitsmarkt nicht wesentlich etwas geändert. Durch die milde Witterung gab es jahreszeitlich bedingte Entlassungen im handwerklichen Bereich (Bau, Galabau) bisher nur vereinzelt. Bei Wintereinbruch  wären kurzfristige Entlassungen  sehr wahrscgeinlich zu  erwarten. Im Bereich des Hotel- und Gaststättenwesens ist mit Jahreswechsel – nach den Feiertagen – mit vereinzelten Entlassungen zu rechnen. In einigen Bereichen  werden aktuell  Arbeitskräfte gesucht: Das gilt für die neue Saison ab März 2014  sowohl Fachkräfte im Hotel- und Gaststättenwesen (Servicekräfte, Köche, Verkaufskräfte, Küchenchefs etc.) als auch für die  Landwirtschaft. Hier werden  vor allem  Melker und Pferdewirte  gebraucht.

„Insgesamt blicken wir auf ein positives Jahr 2013 zurück und können  von einem sehr stabilen Arbeitsmarkt sprechen“,  sagt Cornelia Behnisch, Teamleiterin  der Arbeitsagentur  Parchim, Lübz, Sternberg.  Der saisongeprägte Markt bewege sich entsprechend der Witterung saisonal (Hotel- und Gaststättenwesen, Landwirtschaft). Größere Betriebserweiterungen und Firmenneuansiedlungen seien  nicht zu verzeichnen gewesen, so dass es auch in den anderen Bereichen ( Handwerk, Bau, produzierendes Gewerbe) zu keinen großen Schwankungen kam. „Bei den Stellenzugängen im Vergleich zum Jahreswert 2012 ist ein leichter Rückgang zu verzeichnen. Dieser  lässt sich jedoch nicht an einer bestimmten Branche ablesen, sondern spricht eher dafür, dass die Firmen ihr Personal langfristiger halten“, so Behnisch.  Und auch wenn die Arbeitskräftenachfrage leicht nachgebe, bewege sie sich im Vergleich zu den sinkenden Arbeitslosenzahlen  auf hohem Niveau.

Auch im neuen Jahr ständen ausreichend Mittel für arbeitsmarktpolitische Instrumente zur Verfügung, so dass  Defizite ausgeglichen oder dem Fachkräftemangel entgegengewirkt werdenkönne. „Die Fachkräftesicherung ist die Herausforderung der kommenden Jahre und somit auch für das Jahr 2014“,  sagt Cornelia Behnisch.

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erstellt am 08.Jan.2014 | 09:00 Uhr

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