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Neujahrsempfang Plau : „Meine letzte Neujahrsrede“

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Mit diesen Worten startete Plaus Bürgervorsteher Klaus Bendel seine Rede

svz.de von
erstellt am 13.Jan.2014 | 09:00 Uhr

Seit zwei Jahren wechseln sich die beiden Plauer Männer ab: Einmal hält Plaus Bürgermeister Nobert Reier die Rede beim Neujahrsampfang in der Aula der Schule am Klüschenberg, ein anderes Jahr ist wieder Bürgervorsteher Klaus Bendel an der Reihe. So auch in diesem Jahr. Doch dieses Mal ist wieder alles anders, wie er selbst betont. „In diesem Jahr stehen die Wahlen an“, erzählt er. „Doch ich werde nicht wieder antreten. Dies hier wird definitiv meine letzte Neujahrsrede für Plau am See sein“, sagt Klaus Bendel und fährt mit seiner Rede vor vielen Besuchern fort. Unter ihnen nicht nur Plauer Bürger, sondern auch der Bürgervorsteher Dirk Krüger und der Bürgermeister Jens Paustian nebst Gattinnen aus der Partnerstadt Plön sowie Kreistagsabgeordneter Wolfgang Waldmüller (CDU) waren unter anderem gekommen.

Anders als in seinen vorherigen Neujahrsreden setzte Klaus Bendel dieses Jahr seinen Schwerpunkt in einem anderen Gebiet. Kunst und Kultur lautete dieses Mal sein Motto. Er schweifte in seiner Rede durch die vorangegangenen Monate – von Januar über Mai und Juni bis hin zum November und Dezember – hatte die Stadt Plau am See im vergangenen Jahr einen prall gefüllten Veranstaltungskalender. „Ich denke, dieser kann sich sehen lassen“, resümmierte er. Von der alljährlichen und traditionellen Badewannenregatta, über das Burg- und Steinstraßenfest bis hin zum Quetziner Strandfest hat Plau eine Menge zu bieten. Dabei dürfen musikalische Höhepunkte nicht fehlen: Unter anderem der Plauer Musiksommer in der St. Marienkirche, aber auch junge Talente vom Rimsky-Korsakov-Konservatorium St. Petersburg haben mit Hilfe des in 2013 neugegründeten Vereins „Wir leben e.V.“ ihren Weg in den Luftkurort gefunden. „Auch konfessionsübergreifend funktioniert die Kultur in Plau“, so Klaus Bendel weiter. Auch in 2014 wird der Plauer Veranstaltungskalender weiterhin prall gefüllt sein. Für den ein oder anderen wird sicherlich auch in diesem Jahr etwas dabei sein. Dafür werden vor allem die Ehrenamtlichen in der Stadt, die sich in zahlreichen Vereinen engagieren, einsetzen.

Vision oder reale Planung? Für Bürgervorsteher Klaus Bendel kommt mit Blick auf die Plauer Burghofgestaltung nur eine Antwort in Frage: „Richtig ist beides.“ Und er nimmt es wie Kurt Masur: „Wenn wir nicht träumen, sondern zuerst fragen, woher das Geld zur Verwirklichung der Träume kommt, dann werden wir verlieren.“ Es bleibt also spannend, was es dieses Jahr alles in Plau an Kunst und Kultur zu erleben gibt. Auch Bürgermeister Norbert Reier ist gespannt.

 

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