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21. Oktober 2017 | 07:05 Uhr

Goldberg : Mehrzweckhalle wird saniert

vom

In der Sporthalle hinter der Regionalen Schule Walter-Husemann in Goldberg betreiben seit Jahren die Lehrer ihren Schulsport. Das soll so bleiben. Deshalb soll die Halle nun für rund 1,2 Millionen Euro saniert werden.

svz.de von
erstellt am 17.Okt.2012 | 12:27 Uhr

Goldberg | Groß erstreckt sich die Sporthalle hinter der Regionalen Schule Walter-Husemann in Goldberg. Hier betreiben seit vielen Jahren die Lehrer ihren Schulsport. Kinder flitzen von einer Turnhallen-Wand zur anderen, dribbeln gemeinsam um den Ball, um ihn möglichst spektakulär einzunetzen. Das soll auch in Zukunft so bleiben. Deshalb haben die Kommunalpolitiker jetzt bei ihrer jüngsten Stadtvertretersitzung mehrheitlich für einen Umbau und eine Sanierung der Mehrzweckhalle gestimmt.

"Die Maßnahme wurde bereits 2008 vorangebracht, doch musste sie leider auf Eis gelegt werden, da die nötigen finanziellen Mittel fehlten", erklärt Goldbergs Bürgermeister Peer Grützmacher. Damals hatte die Stadt einen Teil bereits sanieren können, da Goldberg finanzielle Mittel aus dem Konjunkturpaket II zur Verfügung gestellt bekam - den Fördermittelantrag stellte die Stadt 2009. Erneuert wurde damals der Fußboden. Seitdem gibt es in der Sporthalle einen flächenelastischen Sportboden inklusive Fußbodenheizung.

Seit drei Jahren bemüht sich die Stadt die Hallensanierung komplett abzuschließen, doch leider fehlen weiterhin die finanziellen Mittel. Gemeinsam mit dem Innenministerium haben die Verantwortlichen geschaut, inwiefern ein Umbau und eine Sanierung gefördert werden könne. Auch mit dem Landesförderinstitut musste sich die Stadt Goldberg kurzschließen, um etwaige Fördermittel erhalten zu können. Denn der derzeitige Entwurf für den Umbau und eine energetische Sanierung würde rund 1,2 Millionen Euro kosten. Geld, dass bei derzeitigen defizitären Haushaltslage der Stadt nicht aufzubringen sind. Mit dem Landesförderinstitut hätten sich die Verantwortlichen auf einen Entwurf geeinigt, der einen längsseitigen Anbau vorsehe (unteres Foto - Grundriss). Einige Wände müssten neugebaut, andere würden abgerissen werden.

Das Landesförderinstitut habe die Stadt auch aufgefordert, die Sanierungskosten den Neubaukosten gegenüberzustellen. Dabei herausgekommen ist, dass eine Sanierung lediglich die Hälfte der Neubaukosten ausmache. Deshalb habe sich die Stadt für eine Sanierung der Halle entschieden. Bei einem weiteren Treffen im Innenministerium konnten sich die Goldberger über eine positive Aussage freuen, denn 90 Prozent der Sanierungskosten können gefördert werden. Demnach würde die Stadt lediglich einen zehnprozentigen Anteil der Sanierung tragen. Die Stadt müsste einen Eigenanteil in Höhe von rund 375000Euro einplanen und aufbringen. Damit Goldberg noch für 2014 in die Mittelzuteilung aufgenommen werde, müssten aber jetzt die Anträge gestellt werden. Nach der mehrheitlichen Zustimmung der Stadtvertreter steht diesem und der Sanierung der Goldberger Sporthalle ebenfalls derzeit nichts mehr im Weg.

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