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LED-Straßenlaternen in Planung : Mehr Licht für weniger Geld gewollt

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Es werde Licht: In der Eldestadt Lübz werden vielleicht bald neun Straßenlaternen stehen, die mit LED-Technik ausgestattet sind. Bei geringerer Wattstärke leuchten diese Lichter genauso hell wie herkömmliche Lampen.

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erstellt am 29.Feb.2012 | 09:54 Uhr

lübz | Es werde Licht: Schon mehrfach gab es auch im Ausschuss für Schule, Sport, Kultur, Umwelt und allgemeine Ordnung Nachfragen, warum im Bereich des neu gebauten Straßenabschnittes von der Wohnungs- und Verwaltungs-GmbH Lübz bis zur Kreuzung an der Plauer Chaussee die Installation von deutlich mehr Laternen (neun) als früher (fünf) vorgesehen ist. "Der Abstand lag bisher zwischen 50 und 70 Metern. Wenn man eine Beleuchtung hat, ist das nicht zumutbar, gar nicht zulässig", sagte der auch für Ordnungsfragen zuständige Bürgeramtsleiter Thomas Rosenfeldt auf der jüngsten Ausschusssitzung am Montagabend. Durch die zusätzlichen Lampen erreiche man einen Durchschnittswert von etwa 32 Metern. Dabei habe sich die Stadt bei der Anschaffung für das Neueste entschieden, was es auf dem Markt gebe: LED-Lampen mit einer Stundenleistung von 34 Watt, die den bisherigen Quecksilberdampflampen (125 Watt) von der Leuchtkraft her in nichts nachstehen. Eine steht bereits vor dem noch nicht lange sanierten Wohnblock neben dem Verwaltungsgeäude der Wohnungsverwaltung. Der Erhöhung der Lampenzahl haben die Ausschussmitglieder ohne Ausnahme zugestimmt. Ob es auch dazu kommt, liegt jetzt in den Händen der Stadtvertreter.

"Trotz erhöhter Zahl der Leuchten gibt es eine Ersparnis von insgesamt gut 300 Watt", so Rosenfeldt. "Darüber hinaus haben wir die Möglichkeit, die Lampen direkt beim Hersteller zu kaufen, was die Kosten nochmals um 20 bis 30 Prozent sinken lässt." Ein weiterer Vorteil: Geht eine der alten Lampen kaputt, lasse sie sich mit einem mittlerweile erschwinglichen LED-Einsatz reparieren, müsse also nicht komplett erneuert werden.

Die schon einmal aufgeworfene Diskussion, die Lampen nachts abzuschalten oder nicht, wolle man erst recht nicht in Richtung "radikale Verdunklung" führen, sagte ein Ausschussmitglied. Nach erstem Eindruck sei dies offenbar auch allgemein nicht gewollt, so Rosenfeldt.

Fanfarenzug hat kein Geld mehr für Training in Barkow

Weiteres Thema der Sitzung war der Antrag des Lübzer Fanfarenzuges, den Rudolf-Harbig-Sportplatz und dazugehörige Turnhalle am 16./17. Juni gebührenfrei nutzen zu dürfen. Dabei handelt es sich um keine öffentliche Veranstaltung, sondern ein Übungswochenende mit Kindern und Jugendlichen im Alter von sieben bis 17 Jahren sowie einigen Betreuern. "Bisher fand das Trainingslager immer beim Arbeitslosenverband in Barkow statt", sagt Rosenfeldt. "Die Preise sind - objektiv beurteilt - zwar moderat, müssen aber auch bezahlt werden. Der Fanfarenzug hat wie viele andere auch kein Geld mehr, so dass er sich an uns gewandt hat." Alle Auschussmitglieder stimmten für den Antrag, gaben jedoch nur zu bedenken, dass auf den dann vertikultierten Rasen zu achten sei.

Die Entscheidung des Ordnungsausschusses besitzt empfehlenden Charakter, das letzte Wort hat in diesem Fall der Hauptausschuss. "Er kann für Kinder und Jugendliche Ausnahmen machen, was die Nutzung von Sportstätten betrifft", so Rosenfeldt. Mehrere Ausschussmitglieder äußerten sich zum Engagement des Fanfarenzuges positiv. In ihm wollten sich viele Kinder weiterbilden, was man auch deshalb unterstützen solle. Eine Verbindung sei schon dadurch gegeben, dass die Spieler ihre Instrumente in der Turnhalle abstellen.

Auch Rosenfeldt sieht die geleistete Arbeit als sinnvoll an. Der Fanfarenzug sei für ihn mittlerweile über den Status der Selbstfindung - wie am Montag geäußert - hinaus: "Man hat es geschafft, ihn wieder aufzubauen, nachdem viele Mitglieder schon weggelaufen waren und der Vorstand ein paar Mal gewechselt hatte."

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