Massenkarambolage auf der A 24

<fettakgl>Erschreckende Bilder am Gründonnerstag:</fettakgl> Acht Autos krachten bei Suckow auf der A 24 ineinander - sechs Verletzte, darunter zwei Kinder. <fotos>michael-günther bölsche</fotos>
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Erschreckende Bilder am Gründonnerstag: Acht Autos krachten bei Suckow auf der A 24 ineinander - sechs Verletzte, darunter zwei Kinder. michael-günther bölsche

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29. März 2013, 04:00 Uhr

Suckow | Eine Massenkarambolage ereignete sich am frühen Donnerstagabend gegen 17.15 Uhr auf der A 24 zwischen den Anschlussstellen Suckow und Parchim in Fahrtrichtung Hamburg. Acht Autos krachten ineinander, verletzt wurden insgesamt sechs Personen, darunter zwei Kinder im Alter von zwei und zwölf Jahren. Der Unfallort befand sich am Kilometer 135, wenige Meter hinter der Anschlussstelle Suckow. Zum Einsatz kamen Rettungskräfte des DRK und Notärzte aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sowie der Freiwilligen Feuerwehren aus Suckow und Putlitz.

"Wir standen im Stau, der sich gerade aufzulösen begann, als von hinten ein Auto relativ schnell ankam, dann krachte es nur noch und mehrere Autos wurden ineinander geschoben", erzählt eine Frau, die überglücklich ist, dass ihr und ihren beiden Kindern nichts passiert ist und nur der Schreck tief sitzt. Ein zweijähriges Kind soll von einem Arzt, der ebenfalls im Stau saß, reanimiert worden sein, so erzählt ein Kamerad der Putlitzer Feuerwehr.

Die Rettungskräfte haben alle Hände voll zu tun. Neben den Feuerwehren aus Suckow und Putlitz sind zwei Notärzte, vier Rettungsteams des DRK sowie ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Die Verletzten, darunter fünf Schwerverletzte, werden nach der Erstversorgung in die umliegenden Krankenhäuser zwischen Pritzwalk und Schwerin eingeliefert. Auch zwei Hunde saßen in den Autos, einer von ihnen kam vorübergehend in ein Tierheim, da sein Besitzer verletzt wurde.

Nach Polizeiangaben war gegen 16 Uhr einige Kilometer weiter in Richtung Abfahrt Parchim ein Pkw in Brand geraten. Die Feuerwehren aus Suckow und Marnitz waren im Einsatz. Als dann nach rund einer Stunde dieser Einsatz beendet war und sich der Stau aufzulösen begann, krachte ein 57-Jähriger mit seinem weißen Ford in das Stauende und schob die vor ihm befindlichen Fahrzeuge auf- und ineinander. Die Einsatzkräfte hatten bis 20.40 Uhr die A 24 voll gesperrt und danach eine Fahrspur frei gegeben. Ab 21.15 Uhr war die Richtungsfahrbahn Hamburg wieder komplett frei. Der Verkehr wurde in dieser Zeit über die B 321 Suckow, Tessenow, Parchim umgeleitet. Dadurch herrschte auf der Umleitungsstrecke nur zähfließender Verkehr.

Glück hatten die zwischen der Abfahrt Suckow und der Unfallstelle stehenden Fahrzeugführer. Sie durften unter Polizeiaufsicht von hinten den Bereich verlassen und sich in den Umleitungsstau einreihen.


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