Kultur : Mandolinenklang in der Kirche

Die Mandolinenspieler aus Wendisch Priborn und Plau am See präsentierten Stücke aus mehreren Jahrhunderten.  Fotos: Wolfram Hennies
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Die Mandolinenspieler aus Wendisch Priborn und Plau am See präsentierten Stücke aus mehreren Jahrhunderten. Fotos: Wolfram Hennies

Orchester aus Wendisch Priborn und Plau am See trafen sich zu Konzert und zeigten ihr Können. Für Abwechslung sorgten Stücke aus mehreren Jahrhunderten.

svz.de von
05. Februar 2018, 12:00 Uhr

Zehn Frauen und drei Männer haben am Sonnabendnachmittag in der Wendisch-Priborner Kirche auf ihren Mandolinen für zahlreich gekommene Zuschauer gespielt. Die Kirche war mit 115 Zuhörern bis auf den sprichwörtlichen letzten Platz besetzt. Eine schönere Anerkennung kann es für die Musiker kaum geben. „Wir haben die Geister gerufen und jetzt sind sie da“, sagte Klaus Fengler bei der Begrüßung angesichts des Andrangs, wobei er wohl auch ein wenig sorgenvoll an die sich anschließende Kaffeetafel gedacht haben mag, denn im Dorfgemeinschaftshaus waren nur 90 Plätze eingedeckt. Den dort angebotenen Kuchen hatten übrigens die Mandolinenspielerinnen gebacken. Neben vielen Prignitzern konnte Fengler auch den Landratskandidaten der CDU Klaus-Michael Glaser aus Pinnow begrüßen. Sein Dank galt dem Kirchgemeinderat, der die mit Osterglocken und Forsythien geschmückte Kirche den Musikfreunden geöffnet hatte.

Die Mandolinenorchester von Wendisch Priborn und Plau am See hatten sich zu diesem Konzert zusammengefunden und präsentierten ihr Können an den Zupfins-trumenten, die vier in Quinten gestimmte Saitenpaare besitzen. Sie werden mit einem Plektrum gespielt , wodurch der charakteristische Klang entsteht.

Die Bandbreite der dargebotenen Lieder war breit gefächert – ob ein Bach-Menuett, Walzer, Operettenmelodien von Emmerich Kalman und Franz Lehar über Lieder wie „Wahre Freundschaft“, „Die Gedanken sind frei“ oder „Ich bete an die Macht der Liebe“ bis hin zu bekannten Schlagern etwa von ABBA. Dies animierte viele Gäste sogar zum Mitsingen. Herzlicher Beifall nach jeder Darbietung war der Lohn für die Musikanten für ihren Einsatz und zeigte die Zufriedenheit der dankbaren Musikfreunde, denen ein schöner Nachmittag zuteil wurde.


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