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Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

21. August 2017 | 18:03 Uhr

Ab in die Ferien : Lübzer Grundschule hat gefeiert

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Das Schulfest stand in diesem Jahr unter dem Thema „Indianer“ / Mit viel Spaß und vielen Eindrücken geht’s nun in die Sommerferien

Was kann einleitend über dieses Fest gesagt werden, das sich in so viele verschiedene Stationen, Vorführungen, Aktionen verzweigte und die Jagdgründe rund um die Lübzer Grundschule einen Vormittag lang in Atem hielt? Man hörte die Trommeln rufen und dazu formelhafte, beschwörende Schamanengesänge. Überall kleine und große Indianer, wippende Ponchos und Federn, auf vielen Gesichtern leuchtete wild Kriegsbemalung. Die Szenerie war eindrucksvoll und natürlich eindeutig. Dies war kein Gastspiel der Bad Segeberger, sondern der festliche und phantasiereiche Höhepunkt des Schuljahres 2015/16 mit dem Thema „Indianer“.

Viele Hände und Ideengeber waren am Werk gewesen, um das Motiv festlich zu inszenieren und hinter allem stand naturgemäß auch der Förderverein der Schule und sicherte den finanziellen Background. Speziell unterlag die Organisation den Lehrerinnen Heike Schützel und Elke Appelt. Mit langem Atem hatten sie bereits ein halbes Jahr vor dem Festtermin begonnen zu planen, sprich, zu sondieren, was geht. Dass die einzelnen Klassen sich kleine Aktionen überlegen sollten, stand natürlich fest. Außerdem konnte die Mitwirkung des Mehrgenerationenhauses (Kinderschminken, Lederbörsen basteln, Glücksrad), Udo Benzlers (Indianertrommeln) und der Stepptanzgruppe aus Dobbertin gewonnen werden. Engagiert wurden die heuer wild-romantisch als Indianer verkleideten Mitglieder der Aurea Arcadia aus Augzin und „Amazone“ Alexandra Krüger vom Pferdehof Epona aus Gnevsdorf, die im Showsperrgebiet mit einem „indianischen“ Pferd auf Büffeljagd ging und Lasso-, Reifen und Messerwurf-Kunststücke zeigte.

Der Vormittag begann mit den Präsentationen der Kinder. Zauberhaft das kleine, aber die Phantasie groß anregende Stabtheater der Klasse 4a mit selbstgemalten, ausgeschnittenen Figürchen, die einfach über dem Rand eines weißen Tuchs huschten und eine kleine Geschichte vorstellten, die im Indianerland spielte - wo sonst. Die 4b hingegen hatte es mit dem unvermeidlichen Marterpfahl. Ein paar lange Pappröhren aufgestellt - gestiftet vom Baumarkt - , dann in Parzellen aufgeteilt, die bemalt werden konnten, fertig war die friedliche, aber eher wetteruntaugliche Variante.

Apropos Wetter. Bald nachdem die Stepptanzgruppe vom Kloster Dobbertin eindrucksvoll zur Musik gesteppt und mit langen Bändern Figuren in die Luft gezeichnet hatte, regnete es erst mal wieder und die Stämme zogen sich vorübergehend ins Schulwigwam zurück. Mit dem ersten hellen Streif am Horizont aber begann die Show der Augziner, mit denen die umstehenden Kinder rhythmisch rasseln und tanzen durften. Außerdem hatte das Heil- und Gemeinschaftszentrum mit dem Vereinsnamen „Ichthys“ einen Esel und eine Ziege mitgebracht. Die Tiere zogen manche Kinder magisch an, sie entspannen sich völlig, stellte Lehrerin Heike Schützel fest, sobald sie den Esel führen dürfen oder auf ihm reiten. Und hungrig werden konnte man nach alledem auch, ab zehn Uhr dreißig konnten die Schüler klassenweise zur Mittagsversorgung bei Frau Pagel anstehen. Es gab natürlich Würstchen und überhaupt waren die Aussichten rosig: Am Freitag schon würden die großen Ferien beginnen.











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