Plau am See : Lokalpolitik im Schulhaus

Plaus Klüschenbergschule wurde in Corona-Zeiten Heimat der Stadtvertetung.
Plaus Klüschenbergschule wurde in Corona-Zeiten Heimat der Stadtvertetung.

Erste Sitzung seit Corona: Mittwoch tagten die Stadtvertreter in Plau am See

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09. Juli 2020, 17:49 Uhr

Man hatte sich vermutlich lange nicht in dieser großen Runde getroffen: Am Mittwoch fand in der Plauer Klüschenberg-Schule die erste Stadtvertretersitzung nach der Corona-Zwangspause statt. Die große Aula bot großzügigen Platz für 14 teilnehmende Stadtvertreter und zudem einige interessierte Bürger, die dem öffentlichen Teil der Sitzung zusahen.

Stadtvertreterin legt Mandat nieder

Die Tagesordnung der sechsten Stadtvertretersitzung nach der Kommunalwahl beinhaltete entsprechend viele Punkte, die es in einem Zeitraum von über zwei Stunden abzuarbeiten galt. Zunächst wurde bekannt gegeben, dass Corinna Thieme aus privaten Gründen ihr Mandat als Stadtvertreterin niederlegte. Der Sitz ging nun an Sabrina Bahre über. Wie ihre Vorgängerin gehört sie der CDU-Fraktion an.

Die Sanierungskosten der Burganlage standen außerdem auf der Tagesordnung. Entsprechend einer aktualisierten Leistungsberechnung betragen die Mehrkosten zur endgültigen Fertigstellung der Arbeiten etwa 920 000 Euro. Bis 2021 sollen die Bauarbeiten an den Teilobjekten Haus des Gastes, Toilettenhaus und Außenanlage fertig gestellt werden. Bei bisheriger Förderung von 90 Prozent liegt der voraussichtliche Eigenanteil der Stadt bei etwa 100 000 Euro. Dafür wurde im Januar beim Landesförderinstitut der Antrag auf Erhöhung des Zuschusses gestellt – die Antwort stehe noch aus, heißt es in einer Beschlussfassung. Diese und die Ausschreibung für die weiteren Maßnahmen müssten daher unter Vorbehalt erfolgen.

Arbeiten an der Burganlage gehen weiter

 Letztlich beschlossen die Lokalpolitiker einstimmig die Weiterführung der Arbeiten an der Burganlage. Zudem tauschten sich die Stadtvertreter über den Bau einer Zufahrt für den neuen Parkplatz der KMG Klinik im Millionenweg aus. Die Reha-Einrichtung im Stadtteil Silbermühle beabsichtigt zur Lösung des hiesigen Problems den Bau eines neuen Parkplatzes.

Die öffentliche Erschließung zu diesem Platz befindet sich auf städtischem Grund. Daher möchte die Stadt eine neue Zufahrt bauen. Durch die Länge der Zufahrt, die aufwendige bauliche Ausführung und den großen Höhenunterschied entstehen Kosten von über 119 600 Euro.

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