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Unterhaltung mit viel Können : LKC zeigt Besuchern Super-Show

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Lübzer Karnevalisten übertreffen sich mit neuem Programm selbst / Halle an zwei Tagen ausverkauft, am dritten gut besucht / Körperliche Dehnungen ließen Atem stocken

svz.de von
erstellt am 09.Feb.2016 | 12:00 Uhr

Ohne behaupten zu wollen, etwas von Karneval zu verstehen oder sich bislang gar aktiv in diesem Metier engagiert zu haben, sei als objektives Urteil gestattet: Mit ihrer diesjährigen Show haben sich die Mitglieder des LKC ’54 e.V. – jedes Jahr mit gutem Programm – selbst übertroffen. Ein „Kracher“, wie der Hofmarschall die Leistung des Funkenmariechens bezeichnete, was unbestreitbar ist, doch dieses Urteil hat der gesamte Abend verdient. So viel beeindruckendes Können in Verbindung mit wie immer größtenteils selbst geschneiderten(!), die Inszenierungen perfekt werden lassenden Kostümen in einer sehr kleinen Stadt mitten in Mecklenburg hätte wohl niemand erwartet. Die Begeisterung sprach Bände.

„Auf Zeitreise geht im 63. Jahr zum Karneval ein jeder Narr!“ Das Motto rund um das Thema Zeit ließ riesigen Raum für Darbietungen und Bandbreite der Kostüme auf allen Seiten, wobei der Elferrat keine Ausnahme bildete. Seine teilweise nicht mehr zu erkennenden Mitglieder hoppelten als verschiedenste Tiere vom Dinosaurier bis zu später lebenden Vier- und Zweibeinern auf die Tanzfläche, wobei Präsident Gerd Strohschein als Strauß sichtlich Spaß daran hatte, um einen langen, federnen Hals bereichert sein Gegenüber zu necken – alle ein Spaß für die Zuschauer wie auch Brian Honig, der als „Klo-Frau Renate“ und „Taxi-Heidi“ zwei mit viel Deftigem angereicherte Büttenreden hielt. Die Luft stockte hingegen manchen bei den gebotenen Tänzen aller Altersgruppen wegen der körperlichen Dehnungen, wobei besonders die jungen Männer der Großen Garde und des Jungelferrates Kraft demonstrierten, indem sie ihre Tanzpartner(innen) diverse Male auch schwungvoll auf die Schultern nahmen.

Gewohnt frech führte LKC-Hofmarschall André Anders auch durch das neue Programm in der Turnhalle der Regionalen Schule, dem traditionellen „Karnevalspalast“. Er berichtete, in den 1970er-Jahren selbst hier zur Schule gegangen zu sein und dass sich – auf die Halle bezogen – so gut wie nichts geändert habe: „Diese alte, schmucklose Kiste umbauen – das dauert, bis sie wie jetzt aussieht!“ Belohnt haben alles die Zuschauer. Freitag und Sonntag war ausverkauft, am Sonnabend gut besetzt.

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