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Touristisch aufrüsten : Letzte Lücke - Plauer Stadtwald

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Plaus Förderantrag für letzten Abschnitt des Seeradweges liegt beim Wirtschaftsministerium. Stadt muss auf 90 Prozent hoffen, weil sie sonst nicht bauen kann.

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erstellt am 23.Mär.2017 | 12:00 Uhr

Unterm Strich fehlt noch eine ganze Reihe an Kilometern, bis der Radweg um den Plauer See tatsächlich zu einem erlebnisreichen Pedalritt einlädt. Nicht nur die Touristen, die schon bald wieder die Urlaubsperle am östlichen Zipfel des Landkreises Ludwigslust-Parchim oder auch benachbarte Tourismushochburgen an der Mecklenburgischen Seenplatte ansteuern, warten darauf. Auch viele Einheimische und natürlich die Tourismusanbieter möchten die 56 Kilometer lange Route lieber heut als morgen fertiggestellt sehen.

Die Stadt Plau am See hat in den zurückliegenden drei Jahren den Löwenanteil seiner Uferstrecke normgerecht ausbauen können. Abhängig von Untergrund und Bewuchs wahlweise in Betonstein oder Asphalt, außerorts auf zwei, innerorts auf 2,50 Meter. Insgesamt umfasste der knapp sieben Kilometer lange erste Bauabschnitt die drei Teilabschnitte MediClin bis Badestelle I, Weg am Kalkofen und Parkweg bis KMG-Klinik unterhalb des Millionenwegs. Was jetzt noch fehlt, sind exakt jene 702 Meter, die zwischen der „Silbermühle“ und der Gemarkung von Nachbargemarkung Ganzlin durch den Plauer Stadtwald führen. Also genau jener Abschnitt, dessen Planung schon aus rein naturschutzrechtlicher Sicht am schwierigsten in „trockene Tücher“ zu bekommen war. Unter anderem war die Ausbaubreite lange strittig. Schließlich aber gab es doch eine Ausnahmegenehmigung durch das Glawe-Ministerium, der die Plauer ihre Planungen angepasst haben.

„Nun liegen unsere kompletten Unterlagen beim Wirtschaftsministerium zur Prüfung“, sagt Plaus Bürgermeister Norbert Reier und hofft, dass sie diesmal nicht „durchfallen“ und Plau die erhoffte Fördermittelzusage erhält. Und zwar sehr bald und in einer Höhe von 90 Prozent der Investitionssumme. „Wenn die Zusage in dieser Höhe nicht kommt, werden wir nicht bauen können“, stellt Reier klar.

Auf ihrer gestrigen Sitzung haben Plaus Stadtvertreter die Weichen ihrerseits vielleicht schon gestellt. Und zwar mit dem Beschluss zum Haushalt, der auch die zehn Prozent Eigenmittel beinhaltet (wir berichten noch). Als letzte Hürde stände dann die Kommunalaufsicht des Landkreises, die der Stadt für diese Ausgabe grünes Licht geben muss.

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