Friedrichsruhe : Laternenlauf mit Kaninchengucken

Gut besucht war die Kreisschau des Rassekaninchenzuchtvereins M 13 Friedrichsruhe im Gemeindezentrum. Fotos: Horst Kamke
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Gut besucht war die Kreisschau des Rassekaninchenzuchtvereins M 13 Friedrichsruhe im Gemeindezentrum. Fotos: Horst Kamke

Rassekaninchenzuchtverein M 13 Friedrichsruhe feierte mit Kreisschau zehnjähriges Jubiläum. Der Trend geht zu kleinen Tieren

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06. November 2017, 12:00 Uhr

153 Tiere von 16 Ausstellern präsentierte der „Rassekaninchenzuchtverein M 13 Friedrichsruhe“ bei der Kreisschau in der Sporthalle des Gemeindezentrums. Außer den Spitzenzüchtungen der Einheimischen und aus der unmittelbaren Nachbarschaft waren dabei auch Gäste aus Grevesmühlen, Schwerin und Bad Kleinen vertreten.

Drei Preisrichter begutachteten die Tiere. Dabei war dem Kassenwart Uwe Klein als amtierender deutscher Vizemeister mit seinem Quartett schwarz-weißer Zwergwidderkaninchen der Gesamtsieg bei der Kreismeisterschaft in der Klasse 3 nicht zu nehmen (386,5 Punkte). Kreismeister in der Klasse 2 wurde Florian Kröger mit dreifarbigen Zwergschecken. In der Klasse 1 siegte Vereinsvorsitzender Andreas Friedrich mit weißen Neuseeländern, in der Klasse 4 Steffen Zellmann mit wildfarbenen Kleinwidderkaninchen, in der Klasse 6 Stefan Wulf mit gelben Rexkaninchen. Kreisjugendmeister wurde Danilo Grabow (14) mit russenfarbigen schwarz-weißen Farbzwergen. Ehrenpreise gab es für Fredo Siegfried (Friedrichsruhe), Olaf Stier (Peckatel), Rüdiger Gätcke (Ruthenbeck), Heiko Lüth (Kleekamp), Eberhard Münch (Schwerin), Steffen Zellmann (Parchim), Reinhard Klein (Neustadt-Glewe), Eckard Kähler (Schwerin) und Nils Lüth (Kleekamp). Das beste Jungtier, eine blau-weiße Mecklenburger Schecke, präsentierte Horst-Dieter Homuth.

Der Friedrichsruher Verein feierte zudem sein zehnjähriges Bestehen. Von den Gründungsmitgliedern sind Andreas und Fredo Siegfried sowie Uwe Klein immer noch im Amt. Vorbei sind die Zeiten, als wegen der Fleischausbeute hauptsächlich große Kaninchenrassen gezüchtet wurden. „Der Trend geht heutzutage eher in Richtung mittelgroße oder kleine Rassen“, weiß Vereinsvorsitzender Andreas Friedrich. „Die machen einfach weniger Arbeit.“ Der Rassekaninchenzuchtverein M 13 Friedrichsruhe ist recht jung. Das älteste Mitglied ist 62 Jahre alt. Die 19 Vereinsmitgliedern – darunter fünf jugendliche Nachwuchszüchter – bieten aktuell einen Bestand von insgesamt 400 Tieren. Konsequent wurde geimpft, sodass in diesem Jahr keinerlei Verluste durch das tödliche Virus RHDV2 zu beklagen waren. „Seine Ausstellungen sind für die Gemeinde zu einem festen Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens geworden“, würdigte Bürgermeister Uwe Kröger das Engagement des Vereins. Seine Verbundenheit mit Friedrichsruhe demonstrierte er außerdem damit, dass am vergangenen Freitagabend der Fackel- und Laternenumzug der Kindertagesstätte „Pfiffige Füchse“ an der Kreisschau mit Bratwurst, Getränken und Kaninchengucken endete.

Im diesjährigen Terminkalender steht noch die Teilnahme an der Landesschau in Gnoien (18./19. November). Am dritten Advent ist der Friedrichsruher Rassekaninchenzuchtverein außerdem mit drei Teilnehmern bei der 33. Bundesschau in Leipzig vertreten. Höhepunkt im kommenden Jahr wird für alle die 29. Europaschau in Herning (Dänemark) sein.

Horst Kamke

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