Ausgezeichnet : Langjähriges Engagement gewürdigt

Auf der Veranstaltung zur Ehrung der Feuerwehrkameraden, die seit mehreren Jahrzehnten bei der FFw sind, fungierten Frederike und Maximilian von der Jugendfeuerwehr Spornitz als Kellner. Fotos: Michael-Günther Bölsche
Auf der Veranstaltung zur Ehrung der Feuerwehrkameraden, die seit mehreren Jahrzehnten bei der FFw sind, fungierten Frederike und Maximilian von der Jugendfeuerwehr Spornitz als Kellner. Fotos: Michael-Günther Bölsche

Der Kreisfeuerwehrverband ehrte jetzt verdienstvolle Kameraden des Altkreises Parchim. Ehepartner tragen das große Engagement mit.

svz.de von
09. November 2014, 22:00 Uhr

Der Kreisfeuerwehrverband Ludwigslust-Parchim hatte die Kameraden zu einer Festveranstaltung eingeladen, die seit 40, 50, 60 und 70 Jahren Mitglied der Freiwilligen Feuerwehren sind. Im Saal der internationalen Begegnungsstätte des Jugendfördervereins Parchim/Lübz in Dargelütz verlebten sie gemeinsam ein paar unterhaltsame Stunden.

Bevor aber der Schweriner Alleinunterhalter Manfred Müller mit Treckfidel und etlichen Döntjes aufwartete, konnte Kreiswehrführer Manfred Jedzik das Brandschutz-Ehrenzeichen in Gold des Innenministeriums und das Ehrenzeichen am Bande des Landesfeuerwehrverbandes verleihen. Gleichzeitig würdigte er das jahrzehntelange Wirken der Kameraden.

Mitglied in einer Feuerwehr heißt für den Kreiswehrführer, Kameradschaft und dass man Hilfe leistet sowie eigene familiäre Interessen zurückstellt. „Sie haben pflichtbewusst und engagiert die Feuerwehr zur anerkannten Einrichtung in ihren Kommunen gebracht, dafür sage ich im Namen der 9000 Mitglieder im Kreisverband meinen Dank“, sagte Jedzik. Zugleich würdigte er aber auch die Lebens- und Ehepartner, die mit ihrer Toleranz dieses Engagement erst ermöglichten.

Viele der Kameraden sind auch heute noch aktiv, auch wenn sie nicht mehr mit den Einsatzabteilungen ausrücken. Stattdessen leisten sie wertvolle Dienste in den Gerätehäusern, kümmern sich um Verpflegung bei Einsätzen und Veranstaltungen ihrer Wehr und geben ihre Erfahrungen und Kenntnisse an die Jüngeren weiter.

Gerade die „Alten“ haben eine der größten Wandlungen in den Reihen der Feuerwehren erlebt. Manch einer von ihnen kennt noch den Brandeinsatz mit Pferd und Wagen, kennt die einfache TS und vor allem viel Handarbeit. Die jüngeren Kameraden haben heute modernere Lösch- und Rettungstechnik zur Verfügung, die aber auch benötigt wird, da sich die Einsätze ebenfalls stark veränderten.

Über all diese Themen diskutierten die Kameraden in Dargelütz und ließen ihren Erinnerungen freien Lauf.


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