Gut unterwegs : Kulturreise mit Abstecher ins „kleine Mailand“

Die Plauer  erlebten Erfurt als eine Stadt,  in die  in den zurückliegenden Jahren viel investiert  worden ist und die  den  Beinamen „kleines Mailand“  wohl  auch zu Recht verdient.   Verein
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Die Plauer  erlebten Erfurt als eine Stadt,  in die  in den zurückliegenden Jahren viel investiert  worden ist und die  den  Beinamen „kleines Mailand“  wohl  auch zu Recht verdient.   Verein

Plauer waren erneut mit dem Verein „Wir leben“ unterwegs. Die Vereinsreisen haben seit Jahren Tradition. Erfurt faszinierte die Mecklenburger diesmal besonders.

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28. Juni 2016, 12:00 Uhr

Wieder wartete Weimar auf die Reisegruppe aus Plau am See und wieder war ihre Tour, die jüngste Kulturreise des Vereins „Wir leben“, erfolgreich. Traditionell besuchten die Teilnehmer das Abschlusskonzert der „Deutsch-russischen Jugendkonzerte“. Und wieder zeigte sich, dass die jungen Virtuosen, die zuvor in Parchim, Plau am See und Wamckow Kirchen gefüllt hatten, im Schloss Belvedere in Weimar ihr „Meisterstück“ ablieferten. Nach knapp vier Tagen gemeinsamen Probens haben sie über die drei durchgespielten Konzerte in hiesigen Kirchen ihre kreative Routine gefunden, die Krönung der diesjährigen Reihe war.

Die „Kulturreisenden“ waren begeistert. Wie von der Tour überhaupt. Die führte sie gleich am ersten Tag nach Arndstadt, wo ein Wiedersehen mit Plaus früherem Kantor Jörg Reddin arrangiert war. Er zeigte ihnen mit der bekannten Bachkirche seinen Arbeitsplatz und war (wie immer meisterhaft) selbst an der Orgel zu erleben.

Am Dienstag flogen die Plauer nach Erfurt aus. Eine Stadt, die schon vor der Wende immer eine Reise wert war – nicht nur wegen der internationalen Gartenbauausstellung iga (heute ega - Erfurter Garten- und Ausstellungs GmbH ). Die Plauer erlebten Erfurt als eine Stadt, in die in den zurückliegenden Jahren viel investiert worden ist und die den Beinamen „kleines Mailand“ ganz sicher auch zu Recht verdient. Das Blumenstädtchen gilt als größte und besterhaltendste Altstadt Deutschlands.

Und einer geht bei der Kulturreise immer noch. Bevor es am dritten Tag wieder zurück in Richtung Heimat ging, machten die Plauer noch einen Abstecher nach Gotha, wo sie das Schloss besichtigten und sich auch hier in der Stadt umsahen.

Die nächsten Unternehmungen des Vereins, der sich der Förderung von Kultur, Wirtschaft, Sport und Tourismus verschrieben hat und feste Partner wie die Kreismusikschule und viele Unterstützer an der Seite weiß, haben natürlich auch schon ihr festes Datum: Da startet am 2. Juli die Rosenfahrt, zu der im Vorfeld nichts weiter verraten wird. Und für den 27. August ist erneut ein „Schwarz-Weiß-Fest“ geplant. Ab 19 Uhr erwarten die Gäste ein Picknick, Musik, Tanz und viele nette Gespräche am Plauer Kino.

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