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Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

22. November 2017 | 17:57 Uhr

Veranstaltungen : Kulturhäppchen mit Biss und mehr

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Die Mitarbeiter des Mehrgenerationenhauses in Lübz tüfteln am Veranstaltungsplan 2015. Höhepunkte für einen gelungenen Start ins Programmjahr stehen.

Ein neuer Jahreskreislauf beginnt und im Mehrgenerationenhaus tüfteln Teamleiterin Kerstin Lorenz und ihre Kollegen am Veranstaltungsplan 2015. Zwölf Monate wollen mit Angeboten gefüllt sein, mit Reihen-, Einzelveranstaltungen und ins neue Jahr hinübergewachsenen Projekten. Highlights wie der „Medientrecker“ oder die „Night of Light“ werden auf ihre Wiederholbarkeit hin abgeklopft, Finanzierungshilfen werden abgecheckt. Vieles ist jetzt schon fest im Plan verankert, hier und da sind noch Details zu klären.

Zeitnahe Termine sind naturgemäß längst festgeklopft: Gestern spendierte das MGH ein Neujahrsessen für alle Ehrenamtler und Ehrenamtsanwärter. „Wir sind auf die Mitarbeit von Ehrenamtlern angewiesen“, erläutert Kerstin Lorenz. „Sporadisch oder auch kontinuierlich arbeiten 25 bis 30 Menschen hier ehrenamtlich mit.“ Auch die regelmäßig einmal im Monat angebotene Kulturveranstaltung zu Häppchen und Wein ist bis März festgezurrt. Am 30. Januar liest Michael Krämling aus seiner neuesten Publikation „Anders als gedacht. Geschichten mit Humor und Augenzwinkern.“ Die Gruppe Bernstein aus Rostock, die bereits 2014 mit einer hochprofessionellen Berliner Schlager- und Gassenhauer-Revue begeisterte, kommt am 26. Februar entweder mit Broadway- oder Filmmusik-Klassikern wieder nach Lübz. Im März folgt eine weitere Lesung, dieses Mal mit Bertram Bednarzyk aus Kuppentin: „Cillys Schritte“. Der Autor setzt sich in seinem neuesten Buch mit dem Schicksal seiner Mutter auseinander.

Parallel zu den Kulturhäppchen mit Biss arbeitet sich ab 12. Januar sachlich und nüchtern auch ein PC-Kurs für Senioren (Word, Internet, E-Mails, später Bildbearbeitung) durch den Winter.

Und wieder nahen die Winterferien. Ideen und Fähigkeiten des ganzen Teams, Ehrenamtler einbezogen, spiegeln sich im nahezu fertig gestellten Ferienpass für die kalte – und die närrische – Jahreszeit. Wer diesen Pass nutzt, wählt Freizeitaktivitäten à la carte. Aus der großen Zahl der Angebote, es sind 36 meist eintägige Veranstaltungen mit Mittagspause, ließe sich beispielsweise Plastizieren mit Ton, Winterwanderung mit Picknick an der Feuerschale und – wiederum sehr lehrreich und praktisch – ein Erste- Hilfe-Kurs für Kinder oder für mindestens Vierzehnjährige wählen. Letzterer gilt sogar als Nachweis im Rahmen der Führerscheinprüfung. Gebucht werden kann, so viel man will, natürlich auch eine volle Woche – oder alles. Nach Entrichten der überschaubaren Teilnehmergebühr – für den Ferienpass gibt es auch Sponsorengelder – wird er höchst offiziell ausgestellt und somit zum Teilnahmeausweis. Anmelden muss man sich bis zwei Tage vor Beginn der Veranstaltung(en), sonst gibt es keine Ferienpassermäßigung.

Übrigens: Auch Eltern, Großeltern, Freunde der Schüler und Bekannte sollten sich von der erstaunlichen Fülle des Ferienangebots überzeugen und mitmachen. Die Teilnahme zum Beispiel auch der Großeltern wäre eine gute Gelegenheit, mit den Enkeln einmal über einen längeren Zeitraum zusammen zu sein. Beschäftigung ist garantiert. Mittagessen gibt es täglich zum Preis von 3,50 Euro.

Grundsätzlich haben die Mitarbeiter des MGH immer das Ohr am Puls ihrer potenziellen Gäste. Auch der Lübzer Narr – dieses Jahr ein „Musicalstar“ – kann sich dort auf die tollen Tage einstimmen, denn das Fertigen von Karnevalskostümen und Karnevalsmasken ist im Angebot des Ferienpasses enthalten. Außerdem wird das Projekt „60 Jahre Karneval“ seit Januar fortgeführt. Und die etwa 150 Menschen, die im letzten November die „Night of Light“, die Laser-Lichtspiele auf dem rückwärtigen Areal des MGH erlebten, dürfen sich auf eine Wiederholung in diesem Herbst jetzt schon freuen.










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