Busbrand-Prozess : Kripo-Beamter mit Erinnerungslücken

Das blieb von den Bussen übrig. Foto: RED
Das blieb von den Bussen übrig. Foto: RED

Im Mittelpunkt des 17. Prozesstages um die Busbrände in Plau am See haben der Vorwurf der Steuerhinterziehung und die Zeugenbefragung eines Kripo-Beamten im Vordergrund gestanden.

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16. Januar 2013, 07:47 Uhr

Plau am See | Im Mittelpunkt des 17. Prozesstages um die Busbrände in Plau am See haben der Vorwurf der Steuerhinterziehung und die Zeugenbefragung eines Kripo-Beamten im Vordergrund gestanden. So sagte ein Mitarbeiter der Plauer Busfirma als Zeuge aus und widersprach zum Teil der Darstellung einer anderen Zeugin. Ihm sei keine "Schwarzkasse" bekannt. Allerdings bestätigte er, dass Umsatzzahlen gefälscht worden seien, um potentielle Vertragspartner positiv zu stimmen. In der weiteren Verhandlung stand u.a. ein Vernehmungsbeamter der Kriminalpolizei im Zeugenstand. Dabei ging es um die Durchsuchung und Vernehmung des Beschuldigten Daniel S. am 24. Februar 2012. Sehr intensiv hatte das Gericht nach den Inhalten der Vernehmung gefragt und auch die Verteidigung hatte entsprechenden Informationsbedarf, der allerdings durch die Erinnerungslücken des Beamten ein Jahr nach der Vernehmung nicht zur Zufriedenheit erfüllt wurde. Letztlich wird die Befragung des Kriminalbeamten in der nächsten Sitzung am 23. Januar fortgesetzt.

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