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Goldberg : Kreis gibt grünes Licht für 80er-Jahre-Party

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Nach einem Vor-Ort-Termin in der kleinen Sporthalle von Goldberg steht fest: „Die Halle ist in einem sehr guten Zustand.“

svz.de von
erstellt am 10.Feb.2016 | 18:00 Uhr

„Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“. Getreu diesem Motto hatte sich die Stadt an das Bauordnungsamt des Landkreises Ludwigslust-Parchim gewandt. „Wir wollten sicher gehen, dass die Sporthalle für solche Veranstaltungen sicher ist“, sagt Marko Kinski, Leitender Verwaltungsbeamter im Amt Goldberg-Mildenitz, vor allem vor dem Hintergrund, dass in Zukunft mehr solcher Veranstaltungen  stattfinden sollen. Denn grundsätzlich handelt es sich bei dem Gebäude am Sportplatz von Goldberg um eine Sporthalle. „Grundsätzlich ist diese  nach ihrer Nutzungsart für den Schul- und Vereinssport gedacht.“

Nach dem Vor-Ort-Termin mit einem Mitarbeiter des kreislichen Bauordnungsamtes steht jetzt fest: Die Halle ist sicher. „Das war sie auch die ganze Zeit vorher“, betont Marko Kinski noch einmal. Denn in der Einwohnerfragestunde der jüngsten Stadtvertretersitzung hatten sich auch einige Eltern besorgt gezeigt. „Zu keinem Zeitpunkt bestand vorher eine Gefahr für Kinder und Eltern.“ Jetzt kommt  auch grünes Licht vom Kreis. „Die Halle ist in einem sehr guten Zustand, wie mir der Kollege, der vor Ort war, mitteilte“, sagt Andreas Wißuwa, Leiter des Fachdienstes Bauordnung beim Landkreis Ludwigslust-Parchim auf SVZ-Nachfrage.

Einiges beachten müssen Eigentümer – in dem Falle die Stadt – und Veranstalter dennoch. „Die Fluchtwege, in der Halle gibt es zwei, müssen indirekt beleuchtet werden. Der Bodenbelag muss schwer entflammbar sein“, erklärt Marko Kinski. Da die Sporthalle  an den TSV Goldberg verpachtet ist, müssen etwaige Veranstaltungen auch mit den Sportlern abgestimmt werden. „Es gibt im Pachtvertrag eine Regelung, dass der TSV die Halle unterverpachten darf. Der Veranstalter muss also auch beim Verein nachfragen.“

Für den Leitenden Verwaltungsbeamten steht fest: Der Veranstaltung, eine 80er-Jahre-Depeche-Mode-Party steht nichts im Wege und könne stattfinden. Verhindern wollte niemand von der Stadt diese Party, denn auch schon der Nikolausrock sei bei den beiden vergangenen Malen reibungslos vonstatten gegangen. „Findet aber eine Schul- oder Sportveranstaltung zum selben Datum in der Halle statt, hat das immer Vorrang“, gibt Marko Kinski zu verstehen.

Seitens des Landkreises könne die Halle maximal zehn Mal im Jahr für andere Veranstaltungen – außerhalb von Schule und Sport – genutzt werden. Maximal 200 Personen – inklusive Personal – dürfen in der Halle bei einer Veranstaltung anwesend sein, die Empore ist für Publikum geschlossen, ebenso die Nebenräume der Halle. „Wir machen das mit anderen Hallen auch so. Zum Beispiel in Hagenow, gerade wenn Karnevalszeit ist“, erläutert Fachdienstleiter Andreas Wißuwa.  Theater, Ausstellungen, Partys sind laut Fachdienstleiter möglich, „doch  die Veranstaltung muss immer mit uns vorher abgestimmt werden“, verdeutlicht Andreas Wißuwa.

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