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18. Dezember 2017 | 06:04 Uhr

Kompromiss bei Schulverkehr

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erstellt am 16.Mai.2010 | 06:42 Uhr

Parchim | Die Schülerbeförderung ändert sich zum 1. August in zwei wesentlichen Punkten: Die Pflicht der Landkreise endet nicht mehr bei der 10. Klasse, sondern reicht bis zu den Stufen 12 und 13, wird aber auf die örtlich zuständige Schule begrenzt. Letzteres im neuen Schulgesetz von MV sorgte für heftige Proteste unter Eltern und Lehrern, weil die neu geltende freie Schulwahl damit untergraben würde. Die kreislichen Ausschüsse haben reagiert und einen Kompromiss vorgelegt, den der Kreistag mit großer Mehrheit billigte. Danach bleibt der Anspruch auf Beförderung und Kostenerstattung für Schüler, die am 31. Juli eine örtlich nicht zuständige Schule besuchen, erhalten. Gleiches gilt für die Christliche Gemeinschaftsschule Spornitz und die Evangelische Grundschule mit Orientierungsstufe in Parchim wie auch für die Schule für produktives Lernen. Die Regelung ist auf drei Jahre befristet, nach zwei Jahren erfolgt eine Neubewertung. Über die Kreisgrenze hinaus besteht Anspruch, wenn in einer Lerngruppe das besondere schulische Angebot wahrgenommen, eine Musikklasse am Goethegymnasium Schwerin, das Sportgymna sium oder von Hoch begabten das Fridericianum besucht wird. Die Mehrkosten für den Landkreis betragen in diesem Jahr 125 000 Euro.

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