Vorfreude auf Silvester : Knallvergnügt ins neue Jahr

Gerüstet für die Silvesterfeier im kleinsten Kreis: Stefanie Ruff und ihre Töchter.
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Gerüstet für die Silvesterfeier im kleinsten Kreis: Stefanie Ruff und ihre Töchter.

Feuerwerksverkauf gestartet: Großen Ansturm gab es nach Ladenöffnung auch im Lübzer Hagebaumarkt.

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28. Dezember 2017, 21:00 Uhr

Anzünden, zusehen und freuen. Den absoluten Knaller-Spaß zu Silvester besorgen sich die meisten Menschen mit effektvollen Feuerwerk-Boxen. Pyrotechnische Batterien liegen voll im Trend. Auch bei den Kunden des Lübzer Hagebaumarkts, in dem gestern wie in ganz Deutschland der Knaller-Verkauf startete.

„Unsere Kunden kaufen zunehmend die Batterien. Einmal anzünden und innerhalb von einer bis zwei Minuten zusehen. Der Trend geht weg von den klassischen Raketen“, so Martin Warncke, Verkäufer im Lübzer Baumarkt. Das Angebot an sogenannten Verbundfeuerwerken ist dementsprechend vielfältig. Die größte Batterie, die im Hagebaumarkt erhältlich ist, beinhaltet zwei Kilogramm „Explosivmasse“. Dieser „Sechser-Verbund“ sei „wie reiner Sprengstoff“, weiß Warncke, der selbst den Silvesterabend gemütlich mit Freunden zu Hause feiert.

Auch Stefanie Ruff aus Lübz schaute im Baumarkt nach Verbundfeuerwerk. „Raketen sind langsam out“, erzählte sie. Zusammen mit ihren Töchtern Hanna und Rika suchte sie das Sortiment nach Feuerwerk durch, das „mehr Licht als Knallerei“ mache – aus Rücksicht, da die Kleinen sonst Angst bekämen. Außerdem verriet Stefanie Ruff, dass ihre vierköpfige Familie am 31. Dezember zu Hause bleibt, so dass die Kinder einmal richtig „Party machen“ können.

Während die Mädels gegen Mitternacht sicher bereits im Bett liegen, sieht sich Axel Runschke zusammen mit seiner Frau das Feuerwerk über der Eldestadt an – erst danach will er das eigene zünden. Mit seiner Gattin feiert er wie jedes Jahr eine „Zweimann-Party“, erzählte der freundliche Lübzer. „Wir lieben Feuerwerk“, so Runschke, der sich am Mittwoch die Sortiment-Vorführung vor dem Hagebaumarkt anschaute. Nun wisse er, was er an Silvester in den Lübzer Nachthimmel schießen werde. Auch seine Wahl fiel auf Verbundfeuerwerk. „Hundert Euro sollen nicht überschritten werden“, verriet Runschke vor dem Gang zur Kasse das selbstgesteckte Budget. Bis zu 200 Millionen Euro ist den Deutschen das lautstarke und farbenfrohe Geistervertreiben in der Neujahrsnacht wert. „Man merkt schon, dass viel für Feuerwerk ausgegeben wird“, berichtete Birgit Krüger, Kassiererin im Lübzer Baumarkt. Für den Handel sei das natürlich gut. Trotz des rollenden Rubels, gäbe sie aber kein Feuerwerk an Minderjährige ab: „Unter 18 Jahren verkaufen wir nichts, nicht mal ein Feuerzeug“, so Birgit Krüger.

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