Markt : Kindersachen sind stets gefragt

Der traditionelle Baby- und Kindersachen-Markt von oben betrachtet Fotos: Horst Kamke
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Der traditionelle Baby- und Kindersachen-Markt von oben betrachtet Fotos: Horst Kamke

Die Anfänge des Basars in der Turnhalle am Plauer Kinder- und Jugendzentrum gehen bis 1998 zurück. Es gibt einen neuen Funk- und Gruppenraum.

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01. November 2017, 05:00 Uhr

Einmal mehr war das Plauer Kinder- und Jugendzentrum am vergangenen Samstag attraktiver Schauplatz vielfältiger Aktivitäten. Jugendpfleger Tom Küstner und Jugendsozialarbeiter Christoph Rusch hatten zur Neuauflage des traditionellen Baby- und Kindersachen-Marktes eingeladen. Er wird schon seit 1998 veranstaltet, in manchen Jahren sogar zweimal. Standgebühren wurden von den Anbietern nicht verlangt, dafür spekulierte das Zentrum auf Spenden für die Kuchentafel. Nicht allein Großmütter oder junge Mütter boten zu klein gewordene Bekleidung für die Übergangs- und Wintermonate oder Spielsachen an. Auch Kinder und Jugendliche hatte ihre Verkaufsstände aufgebaut, wo Consolen-, Computerspiele, Kinderfahrräder oder Skateboards dankbare Abnehmer fanden. Wer seinen Bestand nicht ausverkauft hatte, durfte ausgewählte Stücke in einem Tauschraum deponieren. Hier sollen Sachen ganz ohne Bargeld umgesetzt werden können. Der Tauschraum beherbergte auch die Kuchentafel.

Erstmals in der Geschichte des Marktgeschehens hatte dort außerdem Rilana Jock ihren Informationsstand über die Angebote des Familien-Informations-Netzwerks (FIN) des Landkreises aufgebaut. Für werdende Eltern oder junge Familien mit Kleinkindern bot sie Informations- und Beratungsmaterial an. Jugendpfleger Küstner träumt indes davon, das Plauer Zentrum auch für diese Bevölkerungsgruppe zum attraktiven Anlaufpunkt geraten zu lassen – egal, ob er sich dann Still-, Elternzeit-Café oder Kinderwagentreff nennt. Auch soll der einst florierende und beliebte Mädchentreff wiederbelebt werden.



Funker sind in dritten Stock umgezogen


Innerhalb des Hauses hat es viel Bewegung gegeben. Die DARC-Funker sind in das dritte Stockwerk umgezogen und haben dort einen neuen Funkraum eingerichtet. Die freien Räumlichkeiten in der zweiten Etage stehen nunmehr dem Zentrum für Gruppenarbeit zur Verfügung, beispielsweise für die Arbeitsgemeinschaft junger Archäologen.

In der Plauer Ortsgruppe der Funker hat sich inzwischen ein Generationswechsel vollzogen. Längst haben nicht mehr die Eheleute Edeltraud und Karl-Heinz Wilck das Sagen. Mit Heinz-Wilfried Mansfeld wurde ein neuer Vorsitzender gewählt, der gleich zu Beginn seiner Amtszeit für Gesprächsstoff sorgte: Er ließ am Samstag mit Unterstützung durch Dieter Wollert das Archiv der Plauer Funker öffnen und deren Schätze zum Kauf anbieten.

Sammler, Bastler und Tüftler kamen sich vor wie im Schlaraffenland, gab es doch Funkgeräte aus alten Zeiten, Messvorrichtungen, elektronische Bau- und Ersatzteile für kleines Geld. Weitere Informationen über das Plauer Kinder- und Jugendzentrum finden sich im Internet unter der Adresse www.kjz-plau.de

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