Goldberg : Kinderlachen in der Kirche

Kindertagesstätte Stiftung Rohlack feiert in der Stadtkirche seinen 25. Geburtstag Fotos: .Michael-Günther Bölsche
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Kindertagesstätte Stiftung Rohlack feiert in der Stadtkirche seinen 25. Geburtstag Fotos: .Michael-Günther Bölsche

Kindertagesstätte „Stiftung Rohlack“ begeht 25-jähriges Jubiläum mit einer Festwoche

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03. Mai 2017, 05:00 Uhr

Auftakt für eine ganze Festwoche aus Anlass des silbernen Jubiläums der Kindertagesstätte „Stiftung Rohlack“ war gestern eine Feierstunde in der evangelischen Stadtkirche von Goldberg. Gemeinsam mit den Gemeindepädagoginnen Petra Güttler und Astrid Taetow hatten Pastor Christian Hasenpusch sowie die Mitarbeiter der Kindertagesstätte dazu eingeladen. Neben den Mädchen und Jungen, die derzeit die Einrichtung besuchen, waren auch viele Eltern anwesend sowie etliche Vertreter aus der Stadt und vom Träger, dem Diakoniewerk Kloster Dobbertin.

Kinderzeichnungen und ein Haus aus Pappe

Die Kinder waren an diesem Tage natürlich die Hauptpersonen. Sie hatten mit den Gemeindepädagoginnen ein Haus aus „Pappsteinen“ gebaut und mit großen Bildern allen Mitarbeitern der Einrichtung und sich selbst gedankt. Darunter auch Mitarbeitern wie Marita Wolter und Elisabeth Heiden, die beide von Anfang an mit großem Engagement dabei sind. „Die Arbeit hat sich mit den Jahren deutlich verändert. Von der reinen Gruppenarbeit sind wir abgekommen und jetzt in gemischten Gruppen aktiv. Jeder kann seine Stärken besser ins Tagesgeschäft einbringen“, erzählt Marita Wolter und ist froh über das offene Haus seit dem Neubau, der im Mai 2012 offiziell übernommen wurde.

Pastor Hasenpusch lobte das Engagement und dass das Personal „mit Herzblut dabei ist“. Als Dank erhielten alle einen kleinen Schutzengel, der sie auch durch künftige Zeiten begleiten soll.

Etliche Mädchen und Jungen, die einst selbst in dieser Einrichtung waren und heute die Grundschule besuchen, überbrachten musikalisch ihre Grüße. Lutz Christian Schröder vom Kloster Dobbertin erinnerte an die Familie Rohlack, die diese Einrichtung begründete. Der in den Neubau integrierte alte Giebel des einstigen Hauses erinnert noch heute daran.

Mitinitiator vor 25 Jahren war auch der damalige Pastor Gerhard Voß, der es sich auch diesmal nicht nehmen ließ, persönlich vor Ort zu sein und der Einrichtung gratulierte.

Gelungener Neuauftakt nach der Wende

Vor allem durch die Wende wurde vieles erst möglich und ein Neuanfang gestartet mit der Kindereinrichtung, der Sozialstation und dem Seniorenheim und es gibt auch eine sehr gute Zusammenarbeit mit der katholischen Kirche und der Stadtverwaltung. Vor allem seit dem Neubau 2012 hat sich vieles für die Kinder geändert. Große, helle Räume laden zum Spiel, zum Ausruhen und zur pädagogischen Arbeit ein. Viel Platz haben die zwölf Krippenkinder und 46 Kindergartenkinder im Haus und im naturnahen Außengelände. „Und der schönste Lohn unserer Arbeit kommt von den Mädchen und Jungen. Es ist das Lächeln der Kinder, das gibt einem so viel zurück und ist unschätzbar“, sagt Marita Wolter.

Eine ganze Festwoche ist vorbereitet und am heutigen Mittwoch kommen die Klosterschule und die dortige Trommlergruppe vorbei. Am morgigen Donnerstag steht die Verkehrserziehung auf dem Plan. Dazu wird die Verkehrswacht aus Schwerin erwartet. Auf einem abgesperrten Teil des Parkplatzes auf dem gegenüberliegenden Discount-Markt wird ein kleiner Parcours aufgebaut und es kann der Rollerführerschein erworben werden.

Höhepunkt und Abschluss ist die große Familienparty mit den Eltern am Freitag ab 14 Uhr. Dazu werden unter anderem die kleinen Tänzer des Goldberger Karnevalclubs erwartet.


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