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Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

25. November 2017 | 06:57 Uhr

Sturm wütet erneut : Keine Ruhe: Nach Elon kam Felix

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Nach dem stürmischen Freitag waren am Wochenende viele Einsätze der Feuerwehren notwendig. Integrierte Rettungsleitstelle in Schwerin verdoppelte ihre Mitarbeiterzahl

von
erstellt am 11.Jan.2015 | 22:00 Uhr

Nach Sturmtief „Elon“ am Freitagnachmittag folgte am Sonnabend das Tief „Felix“. Auch dieser zweite Sturm sorgte erneut für viele Einsätze der Freiwilligen Feuerwehren in der Region. Zum Teil innerhalb weniger Minuten mussten die Kameraden zu den Motorsägen greifen und umgestürzte Bäume von den Fahrbahnen oder aus Telefonleitungen räumen. In Mestlin war teilweise am Sonnabendnachmittag der Strom ausgefallen. Hier nur ein Ausschnitt aus den vielen Alarmierungen in chronischer Reihenfolge:
In Plate in Richtung Schwerin war auf der Kreisstraße 112 gegen 15.25 Uhr ein Baum von der Feuerwehr zu beräumen.
In Höhe Waldschlösschen auf der Bundesstraße 321 hatte Sturmtief Felix einen Baum „gefällt“ und so musste die Feuerwehr gegen 15 Uhr die Fahrbahn wieder beräumen.

Gegen 15.10 Uhr rückten die Parchimer Kameraden zu einem Sturmeinsatz in Richtung Dargelütz aus. Hier war ein Baum so umgestürzt, dass die Straße voll gesperrt war, da kein Durchkommen für die Verkehrsteilnehmer mehr möglich war.

Fast zur gleichen Zeit musste in Stolpe, Richtung Parchim die Fahrbahn beräumt werden, da hier ein Baum den Verkehr behinderte.

Um 15.20 galt es, auf der Landesstraße 09 an der Abzweigung nach Kobande hatte der Sturm einen Baum auf die Straße gelegt und die Demener kamen zum Einsatz.

Gegen 15.25 Uhr war in Riederfelde die Zufahrt zum Reiterhof durch mehrere umgestürzte Bäume versperrt.
Zehn Minuten später behinderte ein umgestürzter Baum in Godern in Richtung Neu Godern den Verkehr.

Zur gleichen Zeit rückten die Domsühler Kameraden aus, da hinter den Bahnschienen Sturmschaden gemeldet wurde.

Nur fünf Minuten später musste die Feuerwehr Parchim nach Slate ausrücken. In Richtung Zachow waren laut Einsatzleitstelle mehrere Bäume auf die B 321 gestürzt und behinderten den Verkehr.

Wenige Minuten vor 16 Uhr mussten die Feuerwehrkameraden in Kressin bei Neu Poserin in der Lindenallee einen Baum wegräumen, der auf eine Telefonleitung gestürzt war.

Kurz nach 16 Uhr wurden die Plauer Kameraden zu ihrem vierten Einsatz in diesem Jahr gerufen. In der Seestraße in Plötzenhöhe lag ein Baum auf der Straße.

Gegen 16.10 Uhr wurden die Kameraden in Kobrow alarmiert. Ein umgestürzter Baum zwischen Wamckow und Groß Niendorf erforderte den Einsatz der Motorsäge.

Zur gleichen Zeit wurde nahe Basthorst bei Crivitz ein Baum gemeldet, der in der Samelower Straße auf eine Telefonleitung gefallen war.
Gegen 16.15 Uhr lag ein Baum in Siggelkow am Ortsausgang in Richtung Groß Pankow.

Die Stolper Wehr rückte gegen 16.35 Uhr aus . In Richtung der Autobahnbrücke über die A 24 versperrte ein Baum die Weiterfahrt und musste beräumt werden.

Auch die Mestliner Kameraden mussten erneut ausrücken, da auch hier gegen 16. 40 Uhr wieder Bäume an der Verbindungsstraße nach Groß Niendorf umgestürzt waren.

Kurz vor 17 Uhr behinderte ein umgestürzter Baum auf der Kreisstraße 128 nahe Kuppentin in Richtung Daschow den Verkehr.

Die Parchimer Kameraden wurden gegen 18.05 Uhr in den Pestalozziweg gerufen, da hier ein Baum in Höhe des dortigen Kindergartens ein Baum auf der Straße lag.
Gegen 18.45 Uhr musste in Rubow (Dobin am See) in Richtung Ventschow ein Baum in einer Kurve von der Fahrbahn beräumt werden.

In der Grebbiner Schulstraße war kurz vor 19 Uhr ein Baum auf die Straße gestürzt und hier kamen die Kameraden von der Feuerwehr der Gemeinde Obere Warnow zum Einsatz.

Allen Kameraden gebührt der Dank für die Einsatzbereitschaft, denn sie sorgten mit ihren Engagement wieder für freie Straßen und ließen ihre Familien allein zu Hause.

Während die Feuerwehrkameraden vor Ort die Bäume von den Straßen räumten, glühten in der Integrierten Leitstelle Westmecklenburg in Schwerin die Telefondrähte. Im Sekundentakt gingen Notrufe aus ganz Westmecklenburg ein, und so hatten die Mitarbeiter alle Hände voll zu tun. „Um das entsprechend koordinieren zu können, haben wir unsere Mitarbeiterzahl verdoppelt und statt vier jetzt acht Kräfte im Einsatz“, so Edwin Mörer von der Leitstelle. Auch an den kommenden Tagen stehe man bereit, denn es sollen ja weitere stürmische Nächte folgen.



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