Plau am See : „Keine Auffälligkeiten“

Bürgermeister widerspricht Kritik, dass Eldezulauf der Kläranlage schäumt und stinkt.

von
15. November 2018, 11:50 Uhr

Von einem beißenden Geruch am Eldezulauf der Plauer Kläranlage berichtete jetzt ein Plauer Bürger. „Seit mehr als zwei Wochen stelle ich den Geruch und eine Schaumbildung fest“, sagt der Mann, der namentlich nicht genannt werden möchte.

Plaus Bürgermeister gibt jedoch Entwarnung. „Das ist alles vollkommen normal. Es gibt keine Auffälligkeiten“, so Norbert Reier, der sich vor Ort selbst davon überzeugt habe. Aufgrund des warmen Sommers und der weiterhin hohen Temperaturen habe die Elde einen ungewöhnlich tiefen Stand. „Dadurch wird natürlich die Fallstufe deutlich höher, was den Schaum erklärt“, sagt Reier.

Der Geruch sei ebenfalls nicht weiter auffällig. Auch wenn es gereinigt sei, handele es sich doch um Abwasser – und das könne nun einmal auch riechen.

Dennoch habe die untere Wasserbehörde des Landkreises Ludwigslust-Parchim eine Probe genommen. Sollte diese entgegen der Erwartung ein Problem feststellen, werde die Plauer Verwaltung umgehend handeln, betont Reier.

Darum geht's im MEDIENPROJEKT von SVZ und NNN

Etwa 65.000 Schüler und Lehrer allein in unserem Verbreitungsgebiet erhalten in einem gemeinsamen Projekt der Zeitungsverlage und des MV-Bildungsministeriums bis zum Jahresende kostenlosen Zugang zu den Newsportalen. Fragen Sie an den Einrichtungen ihrer Kinder nach den Bedingungen und Login-Daten, die Sie auch in der Familie nutzen können.
Was bewegt die Schüler ab Klasse 5 bis hinauf in die Gymnasien und Berufsschulen unseres Landes? Was passiert in ihrem Umfeld, in Deutschland und der Welt? Wie können seriöse Nachrichten von Fake News unterschieden werden?
Die Schweriner Volkszeitung und die Norddeutschen Neuesten Nachrichten bieten den Schülern die aktuellsten Berichte, liefern in einem speziellen Dossierbereich "Diskussionsstoff" für den Unterricht und möchten mit ihnen in Austausch kommen.
 
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen