Erinnerung : Kein Wald des Vergessens

Sie haben Wort und Musik in den Wald getragen: Pastor Kornelius Taetow und Wolfgang Ohlhorst Fotos: monika maria degner
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Sie haben Wort und Musik in den Wald getragen: Pastor Kornelius Taetow und Wolfgang Ohlhorst Fotos: monika maria degner

Seit zehn Jahren existiert der Langhagener Naturruhewald, seit neun Jahren lädt Wolfgang Ohlhorst hier am Totensonntag zur Andacht

svz.de von
23. November 2015, 16:14 Uhr

Auf unebenem Pfad holpert man mit dem Wagen zum Naturruhewald Langenhagen. Die Waldbestattung, die sterblichen Überreste sind scheinbar der Anonymität übergeben, vermittelt die Botschaft, dass die kremierten Körper direkt in den Kreislauf der Natur zurückgegeben werden, ohne großen Begräbniskult , ohne auch nur den Namen auf der Grabstätte zu hinterlassen. Dennoch sind die Orte der Beisetzung gekannt und wer an diesem Totensonntag durch das dichte Laub des Mischwaldes auf das große Kreuz links der Hauptachse zuwanderte, konnte häufig bei einem der Bäume ein Tannengesteck auf dem Laubteppich entdecken und Menschen, die an den Orten der Beisetzung still ihren Gedanken nachhingen. Ein Baum, ein bestimmter, bezeichnet noch für Jahrzehnte die Grabstelle.

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