zur Navigation springen
Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

16. Dezember 2017 | 14:00 Uhr

Schutzengel : Jungschwan Max und seine beherzte Rettung

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Das Tier war bei klirrenden Minusgraden im Eis eingefroren und wäre wahrscheinlich verloren gewesen. Doch Plauer Bürger befreiten den Schwan.

svz.de von
erstellt am 29.Jan.2014 | 17:24 Uhr

Immer war da, wo Max monatelang geschwommen und getaucht war, Wasser. Mit den klirrenden Minusgraden, die in der vergangenen Woche die Region und auch den Plauer See umklammerten, wich es. Bis da schließlich nur noch Eis war. Und Max fest saß. Unfähig, sich selbst zu befreien. Verdammt dazu, zu erfrieren. Doch Max hatte Glück. Da seine Familie ihr Revier in der seichteren Uferzone vor dem Plauer Zeltplatz hatte, war der junge Schwan entdeckt worden. Gerade noch rechtzeitig.
Max hatte wirklich verdammt viel Glück, wenn nicht gar Schutzengel gehabt: Seine Retter wagten sich aufs Eis, klopften ihn mit Spaten und Hämmern aus der tödlichen Umklammerung und nahmen ihn auf. Viel Leben steckte zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr in dem jungen Tier. Inzwischen hat es sich gut erholt, bei gekochten Kartoffeln, Haferflocken und Salat, die ihm Waltraud Wolter , eine der Retterinnen und seit 17 Jahren Tierschützerin, in den Zwinger beim Tierschutzverein Plau am See und Umgebung e.V. bringt. Drei Tage ist das her. Und seine Retter sind optimistisch, dass sie ihn schon bald wieder in sein Revier am Plauer See bringen können.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen