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Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

21. November 2017 | 03:57 Uhr

Goldberg : Jugendwehr im 24-Stunden-Dienst

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Wie die Profis halfen die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr Goldberg beim Löschen von Bränden oder Tierrettungen

von
erstellt am 14.Sep.2016 | 08:45 Uhr

Wie die Profis leisteten am Wochenende die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Goldberg einen 24-Stunden Dienst. „Das hat bei uns schon Tradition, früher in Wendisch Waren und seit der Fusion mit der Stadt Goldberg machen wir das gemeinsam“, erläutert Jugendwart René Moeller. Einmal im Jahr lernen so die Nachwuchskameraden, was es heißt, rund um die Uhr aktiv zu sein. Da wechseln sich Ausbildung und Einsatztätigkeit ab, „natürlich so, dass auch der Spaß dabei nicht zu kurz kommt“.

In diesem Jahr waren die elf Mädchen und Jungen im Gerätehaus der Löschgruppe Wendisch Waren untergebracht, dazu drei Betreuer. Darüber hinaus waren wie in den Vorjahren etliche Erwachsene aus der Einsatzabteilung in den Ablauf integriert. So waren sie bei den angenommenen Einsätzen dabei und steuerten das Tanklöschfahrzeug aus Goldberg. „Die Mitglieder der Löschgruppe Diestelow baute ein Palettenhäuschen, welches im Rahmen des Erntefestes in Diestelow als Einsatzort für uns diente und zugleich ein Teil des Erntefest-Showprogramms war“, erzählt Moeller.

Die 24 Stunden wurden von den Jugendlichen gut gemeistert, sie waren stets aktiv und setzten ihre erworbenen Kenntnisse in die Praxis um. Dabei wurde einigen doch klar, dass ein Feuerwehrdienst eine sehr abwechslungsreiche und spannende, aber auch sehr wichtige Aufgabe ist. Die Übungen waren sehr realitätsnah vorbereitet worden. So ein Pkw-Unfall mit mehreren Verletzten, eine Tierrettung (ein Plüschtier wurde dazu in einen Baum gesetzt), oder ein Pkw-Brand in Woosten. Weiterhin mussten brennende Strohballen gelöscht werden, Sturmschäden waren zu beseitigen und es gab eine vermisste Person zu finden. Natürlich alles so vorbereitet und durchgeführt, dass die gestellten Aufgaben durch die Jugend erfüllbar war. Sogar unter Atemschutz wurde zum Teil agiert. „Diese Geräte wurden in diesem Jahr gefertigt und so präpariert, dass man die normale Umgebungsluft einatmet. Aber so bekommen unsere Nachwuchskameraden schon mal das Gefühl, mit einer Maske zu agieren“, klärt Moeller auf.

Manch einer der Jugendlichen erinnerte sich bei dieser speziellen Diensteinheit an die Profis, denn Ende Juli besuchten einige von ihnen die Berufsfeuerwehr in der Landeshauptstadt.


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