Schulgeschichte : James Bond auf dem Klüschenberg

Die Polonaise auf dem Schulhof stimmte alle Schüler der Plauer Klüschenbergschule auf das kleine Abschlussfest der Zehnten ein.
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Die Polonaise auf dem Schulhof stimmte alle Schüler der Plauer Klüschenbergschule auf das kleine Abschlussfest der Zehnten ein.

Gefeiert: Schüler der zehnten Klasse der Regionalschule in Plau rissen Mitschüler und Lehrer mit ihrem Programm am letzten Schultag mit. Viel Spaß bevor es nu in die Prüfungsphase geht.

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19. Juni 2016, 21:00 Uhr

Dieser Vormittag wird den 10-Klasse-Schülern der Plauer Schule am Klüschenberg mit ihrer Klassenleiterin Beatrix Schulz sicher in Erinnerung bleiben, war der 17. Juni doch der letzte offizielle Unterrichtstag vor den Prüfungen. Die Klasse hatte traditionell die gesamte Schule in die Turnhalle eingeladen, nachdem vorher auf dem Schulhof eine Polonaise einstimmte. Alle zusammen feierten ein kleines Fest, dessen Ablauf die 10. vorher ausgiebig geübt hatten.

„James Bond“ war das Thema des Tages. Dazu gab es immer wieder die passende Filmtitelmusik. Alle 19 Schüler erschienen am Beginn im weißen Kleid oder schwarzen Anzug. Als Auftakt wurden beim Einmarsch der anderen Schüler alte Klassenbilder gezeigt als „Reise in die Vergangenheit“. Danach zogen sich die Akteure um und präsentierten sich in einem schwarzen Kapuzenshirt mit der Aufschrift „Rescept Abschluss souverän bestanden“, auf dem Rücken waren die Namen der Schüler zu lesen.

Das Programm, in das immer wieder die unteren Klassen einbezogen wurden, begann mit einer „Vorstellung zum Bewerbungsgespräch“ - charakterisiert wurden beispielsweise ein „Mitläufer“, ein „Streber“ oder ein „Schläfer“, die beim Defilee Bonbons in die begeisterte Menge schleuderten. Dass die Klasse gemeinsam singen kann, wurde mit Mark Forsters Lied „Die Welt ist klein und wir sind groß“ bewiesen - die Zuhörer sangen gern mit. Ebenso war es später mit „Ich wünsch dir noch ein geiles Leben“ von Glasperlenspiel. Es wurde mehrmals Schule nachgespielt. So mussten zwei Gruppen aus den 9. Klassen bei einem Quiz etliche Testfragen überstehen, z.B. war das zwischen Schweiz und Österreich liegende Land zu erraten. Der Wandel zum Erwachsenwerden war in einer „Sportstunde" nachzuleben. Sportlich mussten sich die 5. und 6. Klassen bei einem „Behindertenrennen“ beweisen, wobei die 5 C und die 6 A gewannen. Mit verbundenen Augen eine Pusteblume und eine Schultüte an die Tafel zu malen, erwies sich als gar nicht so einfach. Die Beifallstärke der Schüler bestimmte schließlich die 9 B als Sieger. Dann war die ganze Schule samt Lehrer gefordert, sich im Tanzen zu beweisen zu Los del rio „Macarena“ ,wobei die Schulabschlusskandidaten eine saubere Tanzformation vorführten, aber auch die Lehrerinnengruppe überzeugte mit ihrem (nicht vorher eingeübten) Rhythmus.

Zum Abschluss wurden Lehrer, Mitarbeiter und technisches Schulpersonal nach vorn gebeten und mit Blumen und Kugelschreibern beschenkt. Es gab bewegende Worte des Dankes, die in dem Satz gipfelten: „Danke, dass wir diese schöne Zeit mit Ihnen verbringen durften!“ Nun bleibt die Hoffnung, dass auch die Prüfungen so toll verlaufen werden wie dieser letzte Schultag.

Über das Programm und wie sich die Mitschüler und Lehrer schlugen lesen Sie in der Printausgabe und im E-Paper

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