zur Navigation springen
Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

11. Dezember 2017 | 01:34 Uhr

Plau am See : In Kürze sollen die Bagger anrollen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Der geplante Kindergartenneubau macht Fortschritte: Das Grundstück im Entwicklungsgebiet „Quetziner Straße“ ist an den Rostocker Betreiber verkauft. Erschließungsarbeiten werden in Kürze beginnen.

von
erstellt am 03.Sep.2014 | 20:30 Uhr

Auch wenn im Entwicklungsgebiet „Quetziner Straße“ Zählbares bislang noch nicht zu sehen ist – hinter den Kulissen hat sich in der Angelegenheit Kindergarten-Neubau einiges getan. Nachdem die Stadtvertretung nach einer Sondersitzung Anfang März diesen Jahres den Zuschlag zur Betreibung der neuen Einrichtung an das Institut Lernen & Leben e.V. (ILL) gegeben hatte, hat die Stadt inzwischen auch das Grundstück an den in Rostock ansässigen Verein verkauft.

Schon in Kürze ist damit zu rechnen, dass im Quetziner Weg die Bagger anrollen. Denn während das ILL für die Errichtung und spätere Betreibung der Kita verantwortlich sein wird, liegen die vorbereitenden Arbeiten bei der Stadt. Und die hat es verständlicherweise eilig: In Plau und den Ortsteilen gibt es entgegen früherer Prognosen mehr Kinder zwischen Säuglings- und Vorschulalter als Betreuungsplätze vorgehalten werden können. Im Sommer 2013 war deshalb beschlossen worden, die Unterkapazität mit einem Neubau zu heilen. Erklärtes Ziel ist dabei nach wie vor, die neue Einrichtung mit Beginn des Schuljahres 2015/16 in Betrieb zu nehmen. „Damit das zu schaffen ist, müssen wir schnell mit den Erschließungsarbeiten beginnen“, sagte Plaus Bürgermeister Norbert Reier vor wenigen Tagen. Gas, Strom, Wasser, Abwasser, Unterbau Straße – bis auf die Deckschicht, soll noch in diesem Herbst alles in die Erde.

Und damit hätte die Stadt ihren Part, die Betreuungssituation in der Stadt zu verbessern, im Grunde erledigt. Schon mehrfach hatte Norbert Reier aber auch betont, dass er sich bzw. die Stadt in der Verantwortung sehe, zwischen neuem und altem Kita-Betreiber zu vermitteln. Zur Erinnerung: Der Kita-Neubau war auch beschlossen worden, da bei der VS-Kita, die in einer städtischen Immobilie eingemietet ist, die Möglichkeiten zur Erweiterung nicht gegeben waren. Fakt ist deshalb auch: Mit Eröffnung der neuen Einrichtung erlischt die Betriebserlaubnis für die „Villa Kunterbunt“. „Wir wollen auf alle Fälle einen reibungslosen Übergang“, sagt Reier. „Sowohl für die Kinder, die an die Erzieherinnen gewöhnt sind und deren Interessen für uns an vorderster Stelle stehen. Aber auch für die Erzieherinnen.“ Das ILL hatte, wie auch die drei anderen Bewerber, deren Übernahme signalisiert. „Ich habe diesbezüglich auch keine Bedenken, denn heute gibt es eher zu wenig als zu viele Erzieher“, stellt Reier klar. Entscheidend werden im Einzelfall die Konditionen sein.

Die waren es auch, die beim Auswahlverfahren den Ausschlag für das ILL gegeben hatten. Reier: „Als Stadt haben wir ein Interesse daran, dass die Plätze bezahlbar sind. Immerhin teilen teilen wir uns mit den Eltern, was Land und Kreis nicht zahlen.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen