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Praktikum mal anders : Im Wald Ausblick aufs Berufsleben

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Forstamt Karbow ermöglicht Acht- und Neuntklässlern der Lübzer Förderschule Am Neuen Teich, mehrtägige Praktika zu absolvieren.

svz.de von
erstellt am 30.Apr.2014 | 07:58 Uhr

Mit viel Einsatz haben die elf Mädchen und Jungen der achten Klasse der Förderschule „Am Neuen Teich“ – offiziell jetzt „Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen“ – gestern und vorgestern ein zweitägiges Waldpraktikum absolviert. Möglich wurde dies wie schon im vergangenen Jahr erneut durch die Unterstützung des Forstamtes Karbow. Dessen Revierförster Hartmut Bengs wies die jungen Leute ein.

Jeweils von 8 bis 11.40 Uhr säuberten sie die Waldfläche hinter dem Denkmal für den Ersten Weltkrieg im „Ehrenhain“ unweit der Schule. „Im vorigen Jahr wurden dort unter anderem junge, jetzt vielleicht rund 20 Zentimeter hohe Buchen gepflanzt, deren Umfeld wir zum Beispiel von größeren Ästen befreit haben“, sagt Elke Jost, Lehrerin für Technik und Arbeitslehre, die mit im Wald war. „Das Praktikum soll mit eine Vorbereitung aufs Berufsleben sein, körperliche Arbeit trainieren und beweisen, dass man durchhält.“ Die Stimmung habe sich so gut entwickelt, dass gerade unter den Jungen irgendwann der interne Wettbewerb ausgetragen wurde, wer die größten Stämme wegschleppt. Außerdem zeigte der Förster beim Freischneiden des Wanderweges dem richtigen Umgang mit den dafür notwendigen Geräten.

Der Einsatz der Schüler solle allerdings möglichst immer auch für das Forstamt einen Sinn haben/ihm helfen. So habe beispielsweise die neunte Klasse 2013 in einem Waldstück zwischen Broock und Kuppentin nach dem Durchforsten die liegen gebliebenen Kronen der abgeholzten Bäume weggeräumt, die achte säuberte ein Stück, auf dem neue gepflanzt werden sollten. Auch die neunte Klasse bekommt in diesem Jahr ebenfalls noch die Gelegenheit, über das Forstamt ein Praktikum zu absolvieren.

„Waldpraktikum und Berufsfrühförderung gehören eng zusammen“, sagt Schulleiterin Silke Darnstädt. „Das Forstamt ist diesbezüglich unser Partner und dafür sind wir dankbar.“

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