Soccer-Tour in Lübz : Im Dialog mit René Tretschok

Fußball verbindet: Die Schüler des Eldenburg-Gymnasiums Lübz im Gespräch mit René Tretschok, ehemaliger Fußballprofi unter anderem bei Borussia Dortmund.
Fußball verbindet: Die Schüler des Eldenburg-Gymnasiums Lübz im Gespräch mit René Tretschok, ehemaliger Fußballprofi unter anderem bei Borussia Dortmund.

Ehemaliger Bundesliga-Fußballprofi wirbt am Eldenburg-Gymnasium Lübz für die nächste Fairplay-Soccer-Tour

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28. November 2017, 12:00 Uhr

Einen Champions-League-Sieger hautnah erleben, das konnten gestern einige Schüler des Eldenburg-Gymnasiums Lübz. René Tretschok, einst Bundesliga-Profi bei Borussia Dortmund und Hertha BSC, rührte die Werbetrommel für die „Fairplay-Soccer-Tour“ im kommenden Jahr. Das Datum steht bereits fest: Am 4. Juni 2018 rollt wieder der Ball – auch in Lübz. Mehr als 30 Mitarbeiter werden dann in der Eldestadt vor Ort sein, um das Event zu organisieren. „Die Teilnehmerzahl ist steigend. Angefangen haben wir 2010 mit 3000 Teilnehmern, in diesem Jahr waren wir schon bei 20 000“, erzählt René Tretschok, dem Vizepräsidenten der Deutschen Soccer Liga und Fairplay-Botschafter beim Bundesprogramm „Integration durch Sport“.

Die Fairplay-Soccer-Tour reist vor allem durch die neuen Bundesländer. Dabei geht es nicht nur darum, in kleinen Turnieren das Runde ins Eckige zu bekommen, sondern vor allem um Fairplay. „Der Respekt vor- und untereinander ist immens wichtig. Dafür steht das Projekt, das wir vielleicht auch in Zukunft bundesweit veranstalten werden“, erläutert der ehemalige Fußballprofi. Mit im Boot sind auch die Sparkasse Parchim-Lübz und Mastercard. „Für uns ist die Tour ein Highlight im gesamten Jahr“, erzählt Joachim Ziegler, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Parchim-Lübz. „Wir als Arbeitgeber versuchen ebenfalls Fairness zu leben; Erfolg Ja, aber mit Maß und Fairplay.“

In vier verschiedenen Altersklassen treten Mädchen- und Jungen-Mannschaften bei den Turnieren an. Gespielt wird drei Minuten. „Wir sind mittlerweile das erfolgreichste Straßenfußballprojekt, nicht nur deutschlandweit“, verdeutlicht René Tretschok. Beim kommenden Turnier im nächsten Jahr müssen sich alle Teams anstrengen, das Landesfinale findet in Rostock statt, das Bundesfinale dann wieder in Prora auf Rügen. Dort erwartet die Mannschaften einiges. „Ich glaube, wir können es schon verraten, es werden nicht nur europäische Mannschaften antreten. Das Bundesfinale der Soccer-Tour wird eine Weltmeisterschaft werden“, verrät Sascha Seide von Mastercard.

Schulleiter Torsten Schwarz wie auch Lübz’ Bürgermeisterin Gudrun Stein freuen sich schon jetzt auf das kommende Turnier, schließlich konnte Lübz auf Anhieb in diesem Jahr 96 Teams stellen. Das war schon beachtlich.

Doch es geht bei der Tour nicht allein um den Fußball, sondern auch um Allgemeinbildung. Deshalb sind den Veranstaltungen immer Workshops vorangestellt. So auch gestern – „Financial Education“ (Finanzerziehung) stand auf dem Programm. „Es hat alles Spaß gemacht und wir konnten etwas dazulernen“, erzählt Carlotta, die selbst einmal Physiotherapeutin werden will, am besten bei ihrem Lieblingsverein, dem BVB. Den neuen Kontakt hat Carlotta auf jeden Fall schon für sich genutzt.

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