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Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

23. November 2017 | 04:56 Uhr

Im Kreuzverhör : Ihr Herz schlägt für die Kinder

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Mit der Ausbildung zur Erzieherin hat Gemeindepädagogin Petra Güttler die Wurzeln für ihren späteren Beruf gelegt

svz.de von
erstellt am 04.Dez.2015 | 16:50 Uhr

Petra Güttler engagiert sich als Gemeindepädagogin in den Kirchengemeinden rings um die Mildenitzstadt vor allem in der Kinder-, Jugend- und Familienarbeit. Besonders Kinder liegen ihr sehr am Herzen. „Sie können einem so viel geben, zum Beispiel ein tägliches Lachen auf den Lippen“, sagt sie. Durch die Ausbildung zur Erzieherin legte sie die Wurzeln für die Arbeit mit Kindern. Auch ihren beiden Söhnen hat sie die pädagogische Berufsschiene vererbt. Der Ältere ist in der Heilerziehungspflege tätig, der jüngere studiert Lehramt. Obwohl das Berufliche viel Zeit in Anspruch nimmt, beantwortete sie jetzt SVZ-Volontärin Wibke Niemeyer die 20 Fragen zum Wochenende.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in der Region?

Petra Güttler: In Diestelow im Wald mit Mann und Hund. Von unserem Hof gehe ich nur ein paar Schritte über den Acker. Dort spazieren zu gehen, habe ich schon als Kind geliebt.

Wären Sie Bürgermeisterin, was würden Sie sofort verändern?

Ich wäre ungern Bürgermeisterin. Denn die Erwartungen allen gerecht zu werden, würden mich zerreißen. Wenn es aber so wäre, würde ich mich unter das Volk mischen.

Was wollten Sie als Kind werden? Kindergärtnerin. Eine Bekannte meiner Eltern hat in einer Krippe gearbeitet und sie hat mir viel von der Arbeit erzählt. Das hat mich neugierig gemacht.

Wo kann man Sie in der Region am ehesten treffen? Überall da, wo Kinder sind, ausgenommen auf dem Spielplatz. Aber oft im Auto unterwegs in der Region.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient und wofür haben Sie es ausgegeben?

Als Schülerin mit Kartoffeln sammeln auf dem Acker. Das gesparte Geld ist dann in den Tank einer Schwalbe gewandert. Auf dem Land muss man einfach beweglich sein.

Was würden Sie gerne können?

Ein Tasteninstrument spielen. Ich hab mal Keyboardunterricht gehabt, daher ist mir das Notenbild nicht fremd.

Was stört Sie an anderen?

Unaufrichtigkeit und Unehrlichkeit. Ich bin eher für klare Worte.

Wann haben Sie zuletzt herzlich gelacht?

Durch die Arbeit mit Kindern habe ich jeden Tag etwas zu lachen. Auch ich bin ein Mensch, der viel und oft lacht. Deshalb kann ich gar nicht genau sagen, wann es das letzte Mal war.

Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?

Unvernünftig ist für mich, nicht ins Bett zu finden. Bei besonderen Anlässen bleibe ich gerne so lange wach, bis es hell ist und dann am nächsten Tag bin ich unausgeschlafen.

Wer ist Ihr persönlicher Held?

Für mich ist es schwer, dass an einer bstimmten Person festzumachen.

Welches Buch lesen Sie gerade?

Wegen der Arbeit komme ich kaum zum Lesen. Jetzt in der Adventszeit lese ich „Der andere Advent“ von dem Verlag Andere Zeiten e.V. - ein Adventskalender mit Geschichten für Erwachsene.

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?

„Person of Interest“ - die nehme ich sogar auf, weil es nachts kommt und gucke die verpasste Folge dann am nächsten Tag.

Wo trifft man Sie eher: Auf dem Fußballplatz oder bei einer Sportübertragung vor dem Fernseher?

Wenn dann schaue ich mir die Spiele lieber live auf dem Platz an. Meine Männer sind fußballverrückter als ich. Ich finde die Atmosphäre, die von den Zuschauern ausgeht, verlockend. Das reizt mich auch in den großen Fußballstadien.

Wen würden Sie gerne mal treffen?

Jan Josef Liefers. Der Schauspieler hat trotz seiner Berühmtheit seine Natürlichkeit behalten. Ich könnte mir gut ein Abendessen zu viert mit ihm und seiner Frau vorstellen.

Was kommt bei Ihnen auf den Tisch?

Von Salaten bis Fleischgerichte, aber alles sehr herzhaft gewürzt. Ich bin eine herzhafte Köchin und verwende immer eine gute Portion Chili als Zutat.

Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?

„Heart of Gold“ von Neill Young. Das ist das Lied von meinem Mann und mir. Es wurde zu der Zeit gespielt, wo wir uns näher gekommen sind.

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne, und von wem haben Sie es bekommen?

Zum 40. Geburtstag hat mir mein Mann einen Rundflug mit einem Wasserflugzeug geschenkt. Das war eine sehr schöne Überraschung. Von oben konnte ich dann das eigene Haus und die vielen Seenlandschaften sehen.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?

Mit meinem Mann möchte ich gerne nach Südafrika reisen, um die Landschaft und die Tierwelt zu entdecken.

Was werden Sie als Rentner machen?

Nicht mehr so viel arbeiten und mir die Zeit für Dinge nehmen, die auf der Strecke bleiben: Reisen, lesen, spazieren gehen und Konzerte besuchen.

Wem sollten wir ebenfalls diese Fragen stellen?

Merel de Baat. Ich bewundere ihre grundsätzlichen Eigenschaften zum Leben.

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