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Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

22. November 2017 | 08:27 Uhr

Klassikreihe : Hochkarätiges in neunter Auflage

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Deutsch-russische Jugendkonzerte: Musikeleven aus St. Petersburg und Weimar geben zwischen 14. und 19. September fünf Konzerte

von
erstellt am 08.Sep.2017 | 12:00 Uhr

Es ist schon eher die Ausnahme, dass einem Artikel gleich fünf „Ortsmarken“ voranstehen. Hier machen wir es aus gutem Grund und wir machen es gern: Waren es anfangs drei, zuletzt vier, sind es in diesem Jahr erstmals sogar fünf Konzerte, die junge Virtuosen aus St. Petersburg und Weimar im Rahmen der Deutsch-russischen Jugendkonzertreihe geben werden. Fünf Konzerte in nur sechs Tagen. Drei in unserer Region. Der Auftakt zu diesem Feuerwerk der Noten wird traditionell in der Parchimer St. Marienkirche zu erleben sein. Dem folgt erstmals ein Gastspiel in Plaus Partnerstadt Plön, dann in Plau am See, in Wamckow und schließlich in Weimar (Termine/Spielstätten siehe Kasten).

Die Initiative – sprich die monatelange Vorbereitung – geht erneut auf die Zusammenarbeit des Vereins „Wir leben“ e.  V. mit der Gartow Stiftung zurück. Möglich ist sie auch im neunten Jahr nur, da hinter der Erfolgsstory Partner und Sponsoren stehen und die Finanzierung sicherstellen, wie etwa der hagebaumarkt lübz, die Firma Rethmann, die Sparkasse Parchim-Lübz, neu auch die Fielmann Akademie Schloss Plön oder die VR Bank Ostholstein Nord-Plön eG.

Längst hat die Konzertreihe ihre große Fangemeinde gefunden. Landrat Rolf Christiansen, der die Schirmherrschaft übernommen hat, gehört dazu. Oder viele Musikliebhaber rund um Wamckow. Dank ihnen drohte die kleine Dorfkirche im vergangenen Jahr fast aus den Nähten zu platzen. Die wachsende Beliebtheit ist natürlich Quintessenz der Hochkarätigkeit dieses Formats. Und das ist möglich, da weder das Rimsky Korsakow-Konservatorium St. Petersburg noch die Hochschule für Musik Weimar mit ihrem angeschlossenen Musikgymnasium Schloss Belvedere Probleme damit hätte, jedes Jahr drei bis vier ihrer besten Schüler zu entsenden. In diesem Jahr können sich die Musikliebhaber wieder auf außergewöhnliche Talente am Klavier, an Querflöte, Klarinette, Violine und Violoncello freuen. Die Gesichter werden natürlich neue sein.

Kenner der Reihe wissen, dass die Moderation in den zurückliegenden Jahren bei Larissa Popkowa lag, die auch die Verbindung der Gartow Stiftung nach St. Petersburg und Weimar hielt. Ihren Part übernimmt in diesem Jahr Christian Wilm Müller. Und der Professor an der Musikhochschule Weimar freut sich auf das Gastspiel in Mecklenburg: „Zum wiederholten Mal ist unseren beiden Häusern eine wunderbare Zusammenarbeit gelungen, die das Beste, nämlich das Zusammenfinden junger Künstler über Grenzen hinweg, gedeihen lässt. Die Konzertbesucher dürfen sich wieder freuen auf hochtalentierte Virtuosen, die in gemischten Ensembles musizieren werden“ – Chopin, Gaubert, Strawinsky, Ravel, Brahms…



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