Jugendhilfe Lübz am neuen Standort : Hinter die Kulissen geschaut

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Die sozialpädagogische Familienhilfe des DRK Kreisverbandes Parchim e.V. lud zum Tag der offenen Tür am Standort Lübz ein

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07. März 2016, 21:00 Uhr

Der Parkplatz in der Grevener Straße von Lübz auf dem Gelände des ehemaligen Amtes Ture ist dicht. Und es kommen immer mehr Besucher – nicht mit leeren Händen. Blumen, Obstkörbe, kleine wie große Präsente werden mitgebracht – zum Tag der offenen Tür der sozialpädagogischen Familienhilfe des DRK Kreisverbandes Parchim e.V. am Standort in Lübz. Das Gebäude des ehemaligen Amtes Ture in Lübz ist jetzt Anlaufpunkt für Familien, die bei der Erziehung Hilfe brauchen. Diese bietet das Team rund um Leiterin Heike Ahlers im Altkreis Lübz an (wir berichteten).

Jetzt waren Netzwerkpartner eingeladen, sich den neuen Standort anzuschauen: Diakonie, Jugendamt, Jugendgerichtshilfe, Schulleiter, Vertreter des Amtes Eldenburg Lübz – zahlreiche Weggefährten haben den Weg gefunden. Und der Austausch unter den Gästen ließ nicht lange auf sich warten. Genau das war der Grund, warum dieser Tag der offenen Tür veranstaltet wurde. „Mein Herz hat vor Aufregung ganz schön geklopft“, verrät Teamleiterin Heike Ahlers. Sie freue sich, dass so viele Partner gekommen sind. „Es ist wichtig, dass wir uns immer wieder austauschen, den engen Kontakt beibehalten.“ Dafür plädiert auch Steffen Kanert, Geschäftsführer des DRK Kreisverbandes Parchim e.V.: „Ich wünsche mir, dass die gute Netzwerkarbeit auch in Zukunft weitergeht. Wir haben genügend Probleme, denen wir uns stellen müssen.“ Lübz ist für den Geschäftsführer ein Vorzeige-Standort, denn in der Grevener Straße von Lübz ist die Rettungswache, der Charity Shop, die Diakonie und der DRK-Jugendhilfeverbund unter einem Dach ansässig. „Das ist beispielhaft für gute Netzwerkarbeit, dank der Arbeit der Mitarbeiter vor Ort“, so Steffen Kanert.

Der Dachboden ist  für Thomas Rosenfeldt vom Amt Eldenburg Lübz kaum wiederzuerkennen. „Hier war früher das Kopierlager. Es ist schon erstaunlich, was aus dem Gebäude geworden ist. Wir freuen uns als Stadt, dass wir diesen Anlaufpunkt vor Ort haben und das am Ortseingang“, sagt Thomas Rosenfeldt.

Die enge Zusammenarbeit zwischen DRK und Jugendamt ist für die Arbeit der Sozialpädagogen in Lübz von immenser Bedeutung. Umso mehr freut es Heike Ahlers, dass auch Vertreter vom Jugendamt gekommen sind. „Wir haben im DRK einen guten Partner gefunden“, sagt Manuela Knobloch vom Fachdienst Jugend Außenstelle Parchim. Ohne den Jugendhilfeverbund wäre einiges nicht möglich. „Wir allein im Jugendamt würden die Arbeit nicht schaffen“, verrät Manuela Knobloch. Und nicht nur das: Die gute Arbeit am Lübzer Standort spricht sich rum. Zum wöchentlichen Müttertreff kommen mittlerweile auch immer mehr Väter. „Es wird gut  angenommen.“ Das soll auch in Zukunft so bleiben. Dafür setzt sich das Lübzer Team rund um Heike Ahlers ein.

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