Kulturangebot : Herzstück wieder für alle Besucher offen

Auch die Stadt war durch Bürgeramtsleiter Thomas Rosenfeldt und Bauamtsmitarbeiter Ingolf Ehrhardt (r. v. l.) bei der Wiedereröffnung des Cafés im Lübzer Mehrgenerationenhaus vertreten.
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Auch die Stadt war durch Bürgeramtsleiter Thomas Rosenfeldt und Bauamtsmitarbeiter Ingolf Ehrhardt (r. v. l.) bei der Wiedereröffnung des Cafés im Lübzer Mehrgenerationenhaus vertreten.

Das Café im Lübzer Mehrgenerationenhaus wurde gestern wiedereröffnet. Einen großen Dank richten die Betreiber an die Stadt für ihre jährlich gezahlte Unterstützung.

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06. April 2017, 05:00 Uhr

Lange drauf gewartet: Das Café im Mehrgenerationenhaus (MGH) ist seit gestern nach nicht ganz einjähriger Umbauzeit bis aufs Wochenende nun wieder täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

MGH-Teamleiterin Kerstin Lorenz, seit 2014 im Amt, bezeichnet den jedem Besucher offenen stehenden Raum als „Herzstück“ der Einrichtung, wo alle Generationen zu Veranstaltungen jeglicher Art zusammenkommen. „Egal, welcher Herkunft“, sagt sie. Darüber hinaus werden dort jeden Tag ein so genanntes „Stadtfrühstück“, ab 12 Uhr ein Mittagstisch mit wechselnden Mahlzeiten, ergänzt durch Imbissangebote, und nachmittags Kaffee und Kuchen angeboten. Das Mittagessen kochen Mitarbeiter des MGH, den Kuchen backen ehrenamtliche Mitarbeiterinnen ebenfalls selbst.

Das MGH in seiner jetzigen Form mit einem breiten Angebot gibt es seit 2007. Pro Jahr kommen etwa 25 000 Besucher dorthin, wobei die Zahl kontinuierlich gestiegen ist. In dem Gebäude in der Schulstraße sind noch vier weitere Bereiche untergebracht. Das zehnjährige Bestehen des MGH wird in der letzten Sommerferienwoche vom 28. August bis zum 2. September mit mehreren Veranstaltungen gefeiert. Dazu gehören unter anderem der Besuch einer Puppenbühne und eines Bauchredners, der Seniorensicherheitstag sowie das Kinder- und Familienfest.

Die Sanierungsarbeiten begannen am 26. Juli 2016 mit der Herausnahme des alten Fußbodens. Während nicht nur diese, sondern auch viele weitere Dinge (Erneuerung der Elektroanlage etwa) nicht in Eigenleistung zu bewältigen waren, sah dies beim Abhängen der Decke und Malerarbeiten schon anders aus. „Großer Dank geht an die Stadt als Eigentümerin des Hauses, die die hier geleistete Arbeit mit 10 000 Euro im Jahr unterstützt“, so Kerstin Lorenz. Hinzu kommen Bundesmittel in Höhe von jährlich 30 000 Euro aus einem für Mehrgenerationenhäuser aufgelegten Programm. Diese Finanzierung ist bis zunächst 2020 gesichert. „Das ist gut, aber wer sich ein wenig mit Kosten auskennt, weiß, dass diese Summen bei weitem nicht ausreichen“, sagt die Team-Leiterin. „Also sind wir auf unseren Träger – den Jugendförderverein Parchim/Lübz e.V. – und Spenden angewiesen.“ Wie sehen die Unterstützungen aus? „Das ist unterschiedlich. Zeit kann man nicht hoch genug einschätzen. Am Kreativtag etwa hatten wir wieder viele Helfer und ein guter Moment ist es auch, wenn uns zum Beispiel jemand Holz bringt, damit wir ein Lagerfeuer machen können.“ Auch das Lichterfest im MGH, ein Höhepunkt im Kulturleben der Stadt, wird durch Spenden finanziert.

Seit Ende Januar wurde auf das neue Mobiliar mit 20 Plätzen für das Café gewartet, die Lieferung verschob sich mehrfach. Jetzt ist es da: Eine mehrere Meter lange Sitzecke, Sessel und Stühle – alle mit dunkelrotem Stoff gepolstert.

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