Erinnerung : „Heldenhain“ für Gefallene in Lübz

Das im Lübzer Museum verwahrte Gedenkblatt
Das im Lübzer Museum verwahrte Gedenkblatt

100 Jahre Beginn Erster Weltkrieg

svz.de von
28. Juli 2014, 22:00 Uhr

Der Erste Weltkrieg wurde von 1914 bis 1918 in Europa, dem Nahen Osten, in Afrika, Ostasien sowie auf den Weltmeeren geführt und forderte rund 17 Millionen Menschenleben, schätzungsweise 20 Millionen Männer, Frauen und Kinder wurden teilweise bis zur Entstellung verwundet. Er begann nach dem Attentat von Sarajevo mit der Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Serbien am 28. Juli 1914 und endete mit dem Waffenstillstand von Compiègne am 11. November 1918. Die Gesamtkosten lagen bei der unvorstellbaren Summe von 956 Milliarden Goldmark.

Viele junge Männer waren mit großer Begeisterung zur „Verteidigung des Vaterlandes“ in den Krieg gezogen, ohne die Grausamkeit zu erahnen, die sie erwartete. Es war die erste Auseinandersetzung, bei der mehrere bis dahin völlig unbekannte Waffen zum Einsatz kamen (Panzer, U-Boote, neuartige Geschosse und Giftgas etwa) und Millionen in den Tod rissen – der erste technische Krieg.

Allein in Lübz fielen 143 Männer, viele von ihnen nicht einmal 20 Jahre alt. Für sie wurde am 19. Oktober 1924 die Gedenkstätte „Heldenhain“ eingeweiht (in der DDR in „Ehrenhain umgewandelt). Die Liste mit den Namen der Toten liegt im Museum.

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