20 Fragen an : Heimat im Dorf und auf dem Hof

Gerlinde Schmidt mit ihrer Katze Minka
Gerlinde Schmidt mit ihrer Katze Minka

Gerlinde Schmidt genießt ihr Leben in Zahren zusammen mit ihrem Mann und den vier Katzen Minka, Mona, Tom und Felix. Trotz vollem Terminkalender nahm sie sich die Zeit SVZ-Volontärin Wibke Niemeyer die 20 Fragen zum Wochenende zu beantworten.

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07. November 2015, 12:00 Uhr

Gerlinde Schmidt bezeichnet sich selbst als „Lübzer Urgestein“. 1949 wurde sie hier geboren. Nach 35 Jahren Zwischenstation in Schwerin zog es sie und ihren Mann schließlich zum gemeinsamen Lebensmittelpunkt nach Zahren. Zahlen sind ihr A und O. Nach der Lehre zur Landwirtschaftskauffrau studierte sie Finanzwesen und arbeitete nach dem Studiumsabschluss bei verschiedenen Unternehmen in der Finanzplanung. Im Sportverein hat sie das Amt des Kassenwarts übernommen. Auch privat hat sie die finanzielle Haushaltsplanung im Blick. Trotz eines vollen Terminkalenders nahm sie sich Zeit, SVZ-Volontärin Wibke Niemeyer die 20 Fragen zum Wochenende zu beantworten.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in der Region?

Gerlinde Schmidt: Ich habe mehrere Lieblingsplätze, die mein Mann und ich immer wieder ansteuern: Plau, Waren und Kühlungsborn.

Wären Sie Bürgermeister, was würden Sie sofort ändern?

Das ist eine gute Frage. Die Gemeinde steht und fällt mit ihren Bürgern. Ich würde mich dafür einsetzen, den Gemeinschaftssinn der Bürger zu fördern und auch Betriebe bzw. Vereine noch stärker in die Dorfgemeinschaft miteinzubeziehen.

Was wollten Sie als Kind werden?

Schlagersängerin. Ich habe zuhause die Schlager bei jeder Gelegenheit laut mitgesungen. Leider bin ich aber völlig unmusikalisch.

Wo kann man Sie in der Region am ehesten treffen?

In meinem Heimatdorf. Aber nicht nur auf dem Hof und im Garten, sondern häufig auch bei Gesprächen mit den Dorfbewohnern.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Als Kind habe ich Altstoffe, Papier und Flaschen gesammelt. Das Geld habe ich gespart, dann aber zum richtigen Zeitpunkt ausgegeben.

Wofür haben Sie es ausgegeben?

Ich bin ein absoluter Eis-Fan. Alle 14 Tage gab es im Dorfkonsum Eis, da gingen einige Ersparnisse drauf.

Was stört Sie an anderen? Neid und Missgunst. Ich mag Menschen, die offen sind. Ein offenes Gespräch führt schneller zum Ziel, Dinge entspannter zu sehen.

Wann haben Sie zuletzt herzlich gelacht?

Beim Besuch des Kabarett-Theaters Distel aus Berlin in der Stadthalle Parchim.

Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?

Ich erwische mich immer dabei, Süßigkeiten nicht zu widerstehen - vor allem Gummibärchen und Eis.

Wer ist Ihr persönlicher Held?

Ich habe keinen persönlichen Helden. Für mich ist jeder ein Held. Rettungssanitäter, Feuerwehrmänner oder die vielen Ehrenamtlichen sind für mich stille Helden, deren Würdigung leider oft zu kurz kommt.

Welches Buch lesen Sie gerade?

„Ich, Prinzessin Suldana und meine Töchter“ von Jean P. Sasson.

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?

Die Tagesschau, NDR Regional und ZDF History.

Wo trifft man Sie eher: Auf dem Fußballplatz oder bei einer Sportübertragung vor dem Fernseher?

Wenn schon dann vor dem Fernseher, aber auch nur abschnittsweise. Ich habe da keine Geduld zu. Unserer Fußballmannschaft des Sportvereins Gallin-Kuppentin drücke ich bei jedem Spiel fest die Daumen.

Wen würden Sie gerne mal treffen?

Den Landrat Rolf Christiansen.

Was kommt bei Ihnen auf den Tisch?

Hausmannskost - der Klassiker. Ich esse wenig Fleisch, aber viel Gemüse. Was nicht fehlen darf, ist die Nachspeise.

Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?

Mit dem Schlagerhit „Lieb mich so wie dein Herz mich mag“ von Frank Schöbel. Auf einem Erntefest in Hagenow lernte ich bei diesem Lied meinen Mann kennen.

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne, und von wem haben Sie es bekommen?

Ein weißer Rollkragenpullover von meiner Mutter.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?

Ich möchte einen Fallschirmsprung machen. Es muss herrlich sein, so zu schweben. Aber ich bin nicht sehr höhentauglich und habe die Hemmschwelle noch nicht überwunden.

Was werden Sie als Rentner machen?

Ich bin ja schon Rentnerin und habe festgestellt, dass sich der Spruch „Rentner haben niemals Zeit“ bewahrheitet. Ich habe stets meinen Terminkalender dabei. Mein Wunsch ist es, eine Chronik über Zahren zu erstellen.

Wem sollten wir ebenfalls diese Fragen stellen?

Hannelore Weiland aus Gallin. Sie engagiert sich sehr aktiv in unserem Kirchenförderverein.

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