Lübz : Gute Chancen auf Arbeitsmarkt

Cornelia Behnisch von der Parchimer Geschäftsstelle der Arbeitsagentur zeigt einen Kassenautomaten, der im kommenden Jahr außer Dienst gestellt wird. Fotos: michael-günther bölsche
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Cornelia Behnisch von der Parchimer Geschäftsstelle der Arbeitsagentur zeigt einen Kassenautomaten, der im kommenden Jahr außer Dienst gestellt wird. Fotos: michael-günther bölsche

Im Bereich Lübz, Goldberg, Plau am See gibt es Bedarf in vielen Branchen. Gesucht werden auch Handwerker und Pflegekräfte

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01. Dezember 2017, 05:00 Uhr

Immer mehr Stellen für Pflegekräfte – auch ungelernte –, Erzieher und Sozialarbeiter gehen bei der Lübzer Arbeitsagentur in diesen Tagen ein. Dringend werden derzeit auch Kräfte für den Einzelhandel gesucht, gern auch Teilzeit sowie Lagerkräfte im Handel. „Im gewerblichen Bereich werden Elektriker, Baggerführer im Tiefbau, Heizungsinstallateure – auch mit bundesweitem Einsatz – nachgefragt“, sagt Cornelia Behnisch, Teamleiterin Agenturen für Arbeit Parchim, Lübz, Sternberg. Schon jetzt suchen Gastronomen und Hotelbesitzer für die kommende Saison Köche, Servicekräfte und Zimmermädchen. „Und die Landwirte brauchen derzeit Landmaschinenführer mit Erfahrungen in der Tierbetreuung“, so Cornelia Behnisch weiter.

Während auf dem Stellenmarkt ordentlich Bewegung herrscht, kommt derzeit die Flaute auf bei den Arbeitslosenzahlen. Im Lübzer Bereich sind die Arbeitslosenzahlen von Oktober auf November um 54 auf 977 gestiegen, damit liegt die derzeitige Arbeitslosenquote bei acht Prozent – im Vergleich zum Vorjahr noch immer gut. Da lag sie 0,5 Prozentpunkte drüber bei 8,5 Prozent. Insgesamt haben sich 238 Personen arbeitslos gemeldet – teilweise neu oder erneut.

Entsprechend der Jahreszeit werden auch in diesem Jahr wieder Weihnachtsmänner und auch Weihnachtsfrauen gesucht. Die Nachfrage ist groß und da hat Mann oder Frau gute Chancen, mit ihrem Auftritt im roten Mantel Kinderaugen zum Leuchten zu bringen. Interessenten melden sich bei Grit Hintz unter der Schweriner Rufnummer 0385 / 450 5105.

In den vergangenen Wochen wurde berichtet, dass im kommenden Jahr die Auszahlung des „Notgroschens“ bei ausgewählten Supermarktkassen erfolgen soll. „Dieses Geld ist gedacht für Arbeitslose, die Unterstützung nach dem Sozialgesetzbuch II (Hartz IV) oder Arbeitslosengeld nach dem Sozialgesetzbuch III erhalten und sich in einer Notsituation befinden“, sagt Cornelia Behnisch und verweist darauf, dass das reguläre Geld auch weiterhin auf das Konto überwiesen wird, oder per Post der Barscheck verschickt wird. Die Notsituation kann durchaus auftreten, wenn plötzliche Kosten den Finanzrahmen sprengen, weil der Kühlschrank oder die Waschmaschine beispielsweise repariert werden muss. Die Auszahlung erfolgt mittels eines Auszahlscheines, der völlig anonym ist und nicht darauf verweist, dass es sich um Geld von der Arbeitsagentur handelt. Bundesweit stehen 309 Geldautomaten in den Arbeitsagenturen/Jobcenter bereit und rund 400 000 Auszahlungen wurden an diesen Automaten getätigt. Diese damit verbundenen Kosten sollen künftig eingespart werden, deshalb die Umstellung im kommenden Jahr.


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