zur Navigation springen
Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

23. November 2017 | 17:51 Uhr

EU-Förderung : Gute Chance fürs Natur-Museum Goldberg

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Nächste Förderperiode Leader steht an: Goldberger Einrichtung könnte in diesem Jahr saniert werden – auch mit neuem Konzept

von
erstellt am 20.Jan.2015 | 21:00 Uhr

Im Natur-Museum Goldberg trifft Handwerk auf Historie, heimische Tierwelt auf Archäologie. Seit den 1960er Jahren ist das Natur-Museum im Gebäude der alten Wassermühle untergebracht. Mittlerweile ist das Fachwerkgebäude mehr als 300 Jahre alt. In diesem Jahr könnte es soweit sein, dass das Natur-Museum innen wie außen einen neuen Anstrich erhält. Denn die Umsetzung des Museumskonzeptes sowie die Außensanierung des Gebäudes gehören zu den 120 gesammelten Projekten, die bis 2020 in der Region des Altkreises Parchim über Leader ( „Liaison entre actions de développement de l´économie rurale“, dt.: Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft) umgesetzt werden sollen. „Ich sehe eine große Chance für das Natur-Museum, dass das Ausstellungskonzept in diesem Jahr umgesetzt werden kann“, sagt Angela Marschall, Hauptamtsleiterin von Goldberg-Mildenitz.

Bis zum 31. März dieses Jahres haben die einzelnen Aktionsgruppen Zeit, ihre Projekte einzureichen. Danach wird entschieden, welche Projekte in ganz Mecklenburg-Vorpommern von den insgesamt rund 79 Millionen Euro aus dem Fördertopf Leader profitieren. „Das Ausstellungskonzept beim Natur-Museum steht. Deshalb könnten wir damit als erstes starten, wenn nach dem 30. Juni die Entscheidungen gefallen sind“, erläutert Angela Marschall. Grund: Noch in 2015 muss das erste Fördergeld fließen. Das Museumskonzept sieht eine stärkere Einbindung in die regionale Museumslandschaft vor. Des Weiteren sieht das Konzept vor, die Orts- sowie Museumsgeschichte zu wahren und weiterhin zu vermitteln. „Die Sanierung des Natur-Museums wird aller Voraussicht nach aus mehreren Fördertöpfen realisiert werden können“, so die Amtsleiterin.

Wie schon in den vergangenen Jahren haben sich die Mitglieder der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Warnow-Elde-Land in Workshops getroffen und Projekte ausgearbeitet. Neben dem Natur-Museum sollen auch andere Vorhaben im Amtsbereich Goldberg-Mildenitz umgesetzt werden. Der Aussichtsturm am Hellberg zwischen Goldberger und Dobbertiner See soll endlich realisiert werden. „Leider war das Projekt im vergangenen Jahr zu teuer geworden. Deshalb hoffen wir, dass wir jetzt genügend Geld erhalten, um den Turm, die Verweileinrichtung und Ausschilderung um den Dobbertiner See zu verwirklichen“, verdeutlicht Angela Marschall.

Auch in Mestlin ist einiges im Plan. So soll das Kulturhaus zu einem Jugendkulturzentrum werden – ebenfalls mit Mitteln aus Leader, wenn möglich. Welche Projekte letztendlich umgesetzt werden können, steht noch nicht fest. Doch die Vorarbeiten laufen noch immer auf Hochtouren. „Wenn wir unsere Konzepte fertig haben, müssen wir abwarten und schauen, wie viel Geld die LAG letztendlich zur Verfügung hat“, so Angela Marschall.

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen